Vorschau

21. September bis 31. Oktober (Eröffnung 19.9., 11 Uhr)

Cut. X

Der Papierschnitt galt lange Zeit als eine spießige und triviale Technik. Doch seit mehr als einem Jahrzehnt wird er in der zeitgenössischen Kunst wieder belebt. Teils sehr großformatig, teils mit bewusst skulpturaler Wirkung, ist der Papierschnitt (der nicht auf Papier beschränkt sein muss) heute keine randständige Technik mehr. Was dieses Zeichnen mit der Schere (oder dem Skalpell oder dem Cutter) ausmacht, was es zu leisten vermag, davon will diese Gruppenausstellung einen Eindruck geben. Es nehmen teil: Harriet Groß (geboren 1977 in München, lebt in Berlin), Zipora Rafaelov (geboren 1954 in Beer-Sheva, Israel, lebt in Düsseldorf), Stefan Saffer (geboren 1969 in Forchheim, lebt in Berlin), Hansjörg Schneider (geboren 1960 in Eckernförde, lebt in Berlin), Annette Schröter (geboren 1956 in Leipzig, lebt in Leipzig) und mit Gemeinschaftsarbeiten Daniela Huber (geboren 1977 in Kelheim, lebt in Nürnberg) und Yvonne Jakob (geboren 1977 in Idar-Oberstein, lebt in Nürnberg).

 

7. November (13 bis 17 Uhr)

"KOMMSCHAUKUNST III"

Zum dritten Mal veranstaltet der Freundeskreis der kunst galerie fürth ein Fest mit einem bunten (Künstler-)Programm als Werbung um neue Mitglieder. Musik, Lesungen, Künstlergespräche. Kunst für einen Nachmittag u.a. von Hanns Herpich, Gisela Hoffmann, Franz U. Janetzko, Bianca Schelling, Johannes Volkmann.

Eintritt frei!

 

20. November bis 19. Dezember (Eröffnungen am 19.11., 26.11., 3.12. und 10.12. jeweils um 19 Uhr)

Viermaleins

Diese Ausstellung funktioniert nach dem Stille-Post-Prinzip: Der in Nürnberg lebende Bildhauer Sebastian Kuhn hat einen Kollegen eingeladen, der wiederum eine Künstlerkollegin eingeladen hat, die einen weiteren Künstler eingeladen hat. Doch das ist nicht die einzige Spielregel für diese Schau. Denn die vier Künstler und Künstlerinnen werden nacheinander jeweils nur eine Arbeit (oder einen zusammengehörenden Block von Arbeiten) pro Woche präsentieren. Verschiedene Gattungen repräsentierend, sind die Arbeiten trotzdem nicht inhaltlich unverbunden! Das Publikum darf an vier aufeinanderfolgenden Freitagen eine Vernissage erwarten, bis endlich, nach dem vierten Abend, die Ausstellung mit vier Künstlern und vier Arbeiten (Blöcken) komplett ist. Das Bild der Ausstellung wird also erst im Laufe der Zeit abgeschlossen, das statische Moment einer Kunstausstellung wird gelockert, die Vorgehensweise stellt heraus, dass die einzelne Arbeit auch das Ereignis ist. Teilnehmer sind: Sebastian Kuhn, Aldona Kut, Tobias Lehner, Matthias Wohlgenannt.

Zurueck Zurück Versenden versendenDrucken drucken
2008 © kunst galerie fürth - Impressum