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31.5.2021 - Bildung und Lesen

Dmitrij Kapitelman: "Eine Formalie in Kiew"

Seitenblick digital: Eine Formalie in Kiew

Felice Balletta empfiehlt den autobiographisch unterfütterten Roman "Eine Formalie in Kiew". Bild: Coverausschnitt Hanser-Verlag/ Hintergrund-Illustration: pikisuperstar

In den Fängen der deutschen Bürokratie: als Jugendlicher kam Dmitrij Kapitelman als sogenannter Kontingentflüchtling nach Deutschland. 25 Jahre später verbindet ihn mit der Ukraine nur noch wenig. Doch für seine Einbürgerung benötigt er eine Apostille, eine offizielle Beglaubigung seiner ukrainischen Urkunden. Und so reist er nach langer Zeit erstmals wieder in sein Geburtsland… "back to the roots".

Der befürchtete Kleinkrieg mit dem vermeintlich korrupten Beamtenapparat bleibt aus. Überhaupt wird Dmitrij im Laufe seine bitter-süßen Zeitreise in die eigene Vergangenheit einige tradierte Klischees über Bord werfen. Nervenaufreibend wird es erst, als Dmitrijs Vater unerwartet in Kiew eintrifft, um sich dort ärztlich behandeln zu lassen…
 
Dmitrij Kapitelman gelingt mit seinem autobiographisch unterfütterten Roman "Eine Formalie in Kiew" eine leichtfüßig erzählte Geschichte – weder moralisierend noch larmoyant, dafür mit viel Esprit und Wortwitz –, die nachdenklich um Fragen wie Identität, Herkunft, Entwurzelung, Zugehörigkeit und Heimat kreist. 
 
"Eine Formalie in Kiew" von Dmitrij Kapitelman (Hanser Verlag)

 

Felice Balletta, Direktor der vhs Fürth und Seitenblick-Wiederholungstäter

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