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17.6.2021 - Sport und Freizeit

Badeverbot in Flüssen beachten

Das Baden im Fluss erfreut sich gerade bei heißen Temperaturen wieder größerer Beliebtheit. Die Stadt Fürth appelliert deshalb an alle Bürgerinnen und Bürger, das Badeverbot in den Fürther Flüssen, bis auf Weiteres auch in der Rednitz, zu beachten.


Wegen der bislang schlechten Wasserqualität hat die Stadt Fürth ein Badeverbot für alle Flüsse im Stadtgebiet angeordnet. In den vergangenen Jahren wurde zudem für Pegnitz
und Rednitz eine Messkampagne durchgeführt, um die weitere Entwicklung zu beobachten. Zumindest für die Rednitz gaben die Werte zuletzt 2019 Anhaltspunkte für eine Verbesserung. Vor diesem Hintergrund wird die Messkampagne dort seit diesem Jahr fortgeführt.

Zudem soll das Badeverbot für die Rednitz laut eines Beschlusses des Umweltausschusses vom März dieses Jahres aufgehoben werden, sobald dies in Anbetracht der Wasserqualität vertretbar ist. Nachdem 2020 keine Messungen durchgeführt wurden und die bereits erfolgte erste Untersuchung in diesem Jahr eher ernüchternde Ergebnisse ergab, ist eine fundierte Entscheidung hierüber erst nach vollständiger Durchführung der diesjährigen Messkampagne - es folgen noch drei Testungen - möglich.

Uferpromenade

Auch wenn es verlockend aussieht: das Badeverbot in Fürther Flüssen gilt bis auf Weiteres weiterhin auch für die Rednitz. Archivfoto: Erich Malter

Das Badeverbot muss daher leider auch für die Rednitz zumindest noch in der diesjährigen Saison aufrechterhalten werden. Trotz des allgemeinen Badeverbotes schwimmen in den vergangenen Jahren allerding immer mehr Bürgerinnen und Bürger vor allem im Bereich des ehemaligen Flussbades an der Rednitz und der Renaturierung der Pegnitz unterhalb der Uferstadt. An der Uferpromenade springen zudem viele von den Brücken aus in die Rednitz. Gerade davor wird jedoch dringend gewarnt, da durch die Gewässertrübung etwaige Gegenstände und auch die Tiefe des Flusses nicht erkannt werden können. Wie im Umweltausschuss im März dargelegt, ist die Stadt zur Wahrung ihrer Verkehrssicherungspflicht und damit aus haftungsrechtlichen Gründen gehalten, entsprechende Schilder in diesen Bereichen anzubringen, die insbesondere auf das Bade- und das Sprungverbot hinweisen.

Rechts- und Umweltreferent Mathias Kreitinger bittet alle Freundinnen und Freunde naturnahen Badens noch um Geduld, blickt dabei aber auch optimistisch in die Zukunft: „Wir sind weiterhin
fest entschlossen, so bald wie möglich das Baden in der Rednitz, insbesondere in einem klar definierten Bereich des alten Flussbades, zu ermöglichen. Dafür braucht es aber verlässliche
Aussagen zur Wasserqualität. Die positiven Ergebnisse 2019 machen Hoffnung, sie müssen aber durch die Messreihe in diesem Jahr bestätigt werden.“

Die Stadt steht insoweit in laufendem Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt beim Landratsamt Fürth und wird über die weiteren Erkenntnisse regelmäßig informieren.

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