Panoramabild der Stadt Fürth, Link zur Startseite
Fürther Rathaus Wirtschaft Stadtentwicklung Leben in Fürth Tourismus eDienste
26.3.2021 - Stadtnachricht

OB Jung hofft auf baldigen "Impf-Turbo"

Immer noch ist die Corona-Lage in Fürth angespannt, doch Oberbürgermeister Thomas Jung hofft weiter darauf, dass schon bald mehr Impfstoff zur Verfügung steht, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. Darüber hinaus kritisiert er, dass seit einem Jahr Städte und Gemeinden durch Bundes- und Landesregierung „fremdregiert“ werden und so kein Mitspracherecht bei den Beschlüssen zur Pandemiebekämpfung hätten.

Positiv stimmt ihn die Einbindung der Hausärzte in die Impfkampagne. Ab 1. April sollen vorerst in einigen ausgewählten Praxen je 20 Dosen verimpft werden, ehe am 7. April die Regelversorgung in allen Hausarztpraxen beginnt.

Bis zu 180 000 Dosen stehen dann pro Woche in Bayern zur Verfügung. In der Kleeblattstadt wären somit in jeder Praxis etwa 20 Impfungen pro Woche möglich. Erhält auch das Impfzentrum in der Rosenstraße wie angekündigt größere Mengen an Vakzine „könnten wir in Fürth endlich den Impfturbo starten“, so OB Jung, der in naher Zukunft auf täglich 2000 Impfungen und somit 60 000 im Monat hofft. Hier sieht das Stadtoberhaupt Bund und EU in der Pflicht.

Darüber hinaus ist die Testkapazität durch Schnelltest-Angebote in einigen Apotheken erweitert worden. Zudem hat das Schulreferat gemeinsam mit den Schulen und den ortsansässigen Apotheken eine eigene Fürther Teststrategie entwickelt, die im Vergleich zum Modell des Freistaates mehr Datenschutz und weniger Ansteckungsgefahr für die Lehrkräfte bietet. Fürth setzt auf eine Kombination von Selbsttests zu Hause (ein Mal wöchentlich) und zusätzlichen Apothekenschnelltests vor Schulbeginn (ein Mal wöchentlich). Am 12. April soll das Pilotprojekt an der Hans-Böckler-Schule starten.

Mehr als 50 Betriebe aus Kultur, Gastronomie, Handel und Gewerbe haben sich mittlerweile bei darfichrein.de registriert. Die Lizenzgebühren übernimmt dabei die Stadt Fürth. Der Internetservice bietet eine digitale Lösung zur Erfassung der Gäste- und Kundendaten, die Zettelwirtschaft wie zu Pandemiebeginn soll so überflüssig werden.

Leider halten sich nicht alle Bürgerinnen und Bürger an die Corona-Regeln und so musste der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt in enger Zusammenarbeit mit der Polizei mittlerweile annähernd 1400 Verwarn- und Bußgelder verhängen. Insgesamt wurden über 2000 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Fürth hat sich übrigens in den Segmenten Außengastronomie, Einzelhandel und Theater ebenfalls als Modellstadt für das von der bayerischen Regierung initiierte Programm „Tübingen plus“ für kontrollierte Öffnungsschritte beworben. Jung begrüßt die Möglichkeit, bemängelt aber, dass die Rechtslage in Bayern ein Modell Tübingen bisher gar nicht zugelassen habe.

zurueck Zurück Versendenversenden Druckendrucken
ImpressumAllg. DatenschutzinfoDatenschutz i. d. Fachbereichen
2021© Stadt Fürth
Sitemap Home Kontakt
Schnellsuche
erweiterte Suche