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29.6.2021 - Stadtnachricht

Wirtschaft trotzt der Corona-Pandemie

Seit zehn Tagen schon liegt der Inzidenzwert in Fürth unter der 20er-Marke, mehr und mehr kehrt „Normalität“ im Leben der Fürtherinnen und Fürther ein. Auch die Wirtschaft ist bislang in der Corona-Pandemie, so Oberbürgermeister Thomas Jung, „mit einem blauen Auge davongekommen“. Von einer großen Schließungswelle ist die Kleeblattstadt verschont worden.

Zwar stehen für das vergangene Jahr 28 Unternehmensinsolvenzen zu Buche, doch sind dies trotz Corona 14 beziehungsweise zehn weniger als noch 2019 und 2018. Hier sieht Jung „keinen Anlass zur Beunruhigung.“ Auch der Saldo aus den Gewerbeanmeldungen und –abmeldungen liegt mit 367 weit über dem Wert in 2019 (101).

Die Lage im Einzelhandel bessert sich mehr und mehr, allerdings befindet man sich noch nicht auf Vorjahresniveau. Coronabedingter Leerstand tritt in Fürth nur vereinzelt auf. Inhabergeführte Geschäfte starten neu durch, Sorgen bereiten eher die Filialisten. Weltbild, Bonita, C&M Frisöre, Tally Weijl haben bereits geschlossen, Saturn soll im September folgen.

In der Fußgängerzone sind aktuell acht Leerstände zu verbuchen, zwei Läden (Weltbild; Bonita) sind jedoch schon wieder vermietet. Erfreulicherweise gab es aber in den vergangenen Monaten auch acht Neuansiedlungen bzw. Umzüge in die Hauptlage im Zentrum.

Gut angelaufen ist auch die Gastronomie, coronabedingte Schließungen sind mit Ausnahme des Restaurants Vapiano bislang noch nicht bekannt. In den vergangenen Monaten gab es sogar vier Neueröffnungen (K6-Steakhouse, Amerigo Trinkhaus, Vergönn Dir, Casanova). In einigen Gaststätten wird allerdings ein Personalmangel beklagt. Dabei liegt insgesamt die Arbeitslosenquote mit 5,8 Prozent sogar 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres.

Rund 50 Prozent der Bevölkerung hat bereits die erste Impfung erhalten, knapp 34 Prozent sind vollständig geimpft. In Stadt und Landkreis wurden mehr als 208 000 Impfungen durchgeführt. Hier hofft Thomas Jung auf einen neuen Schub. Ziel sei es für die nächsten Wochen, 70 Prozent bei der Erst- und 50 Prozent bei der Zweitimpfung zu erreichen.

Trotz aller positiven Zeichen appelliert das Stadtoberhaupt an alle Bürgerinnen und Bürger, Weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten und die Impfangebote zu nutzen.

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