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29.11.2022 - Stadtnachricht

Die Wärmestube stellt sich neu auf

Lange Jahre galt Wolfgang Sperber als das Gesicht des Fürther Treffpunkts Wärmestube. Nachdem sich der Sozialpädagoge zum Jahresende in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet, stellt die Stadt die Einrichtung in der Hirschenstraße, die bei drohender Wohnungslosigkeit und anderen Notsituationen Sozialberatung und praktische Unterstützung bietet, als Soziales Zentrum/Wärmestube neu auf.

Neuausrichtung Wärmestube

Sozialreferent Benedikt Döhla (li.) und Thomas Bergsch stellten das Konzept für das Soziale Zentrum/Wärmestube vor. Foto: Gaßner

„Wir wollen zukünftig die vielfältigen Aufgaben, die Wolfgang Sperber in der Vergangenheit übernommen hatte, entflechten“, erläutert Sozialreferent Benedikt Döhla das neue Konzept. Heißt konkret: ein funktionales Splitting, das die Leitung des Sozialen Zentrums und die Sozialberatung organisatorisch und personell voneinander trennt. „Somit wollen wir die Sozialberatung als Kerngeschäft der Wärmestube entlasten und das Soziale Zentrum mit der notwendigen Facherfahrung einer Einrichtungsleitung ausstatten“, so Döhla.

Die Gesamtverantwortung soll künftig bei der Leitung des Sozialen Zentrums liegen. Zu den Aufgaben zählen dann die gesamte Organisations- und Personalverantwortung, die konzeptionelle Steuerung des Leistungsspektrums und der Einzelprojekte, das Spendenmanagement, Öffentlichkeitsarbeit sowie Außen- und Gremienvertretungsaufgaben. Eine sozialpädagogische Fachkraft soll zukünftig für die gesamte Sozialberatung und die Vermittlung praktischer Unterstützungsleistungen, Hilfestellung zur Existenzsicherung, aufsuchende Sozialarbeit, Netzwerkarbeit und Kooperation mit zahlreichen Partnern verantwortlich zeichnen.

„Da die sozialpädagogische Fachkraft näher an der Praxis ist und weiß, wo Handlungsbedarf ist, wird sie auch maßgeblich bei der Weiterentwicklung der Leistungen der Wärmstube und Beratungskonzepten mitwirken“, ergänzt Thomas Bergsch, zuständig für das Thema Wohnen bei der Stadt Fürth.

Im Frühjahr, so hoffen Döhla und Bergsch, könnten die beiden Stellen besetzt sein. Bis dahin greife ein Übergangskonzept. „Durch Stundenaufstockungen von Fachkräften können wir alle Angebote der Wärmestube sowie die Sozialberatung wie gewohnt aufrechterhalten“, erklärt Bergsch. Dazu zählt auch, dass es im Rahmen des Tagesaufenthalts weiterhin kostenloses Frühstück (rund 700 pro Jahr) und günstige Mittagessen (etwa 1900 pro Jahr) gibt und in der Fundgrube Kleidung, Schuhe und Hausrat günstig erhältlich sind.

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