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11.3.2022 - Stadtnachricht

Erinnerung an eine jüdische Familie

Mit Gedenkplatten auf Gehsteigen erinnert die Stadt Fürth auf Anregung aus der Bürgerschaft an Opfer des Nationalsozialismus. Unter ihnen: die Fürther Familie Willner, die das Anwesen Karolinenstraße 15 bewohnte und 1941 nach Riga deportiert wurde. Dort starben Mutter Lilli und die Kinder Alfred und Judith; Tochter Margot wurde 1944 weiter nach Buchenwald verschleppt und galt als verschollen. 1950 ließ Vater Ludwig, der das Grauen überlebte und 1994 in den USA verstarb, seine Tochter für tot erklären.

Gedenkplatte Willner

Vor dem Anwesen Karolinenstraße 15 erinnert eine Gedenkplatte an das Schicksal der Familie Willner. Foto: Gaßner

Angeregt wurde die Verlegung einer Gedenkplatte von Diethardt Bischof aus Fürth und Claudia Großmann-Gonschorek aus Kitzingen, die Kontakt zu Nachfahren der Familie Willner hat. Gemeinsam wollen sie mit weiteren Unterstützern die Erinnerung an die Opfer des Holocaust wachhalten.

Oberbürgermeister Thomas Jung, Diethardt Bischof und Rabbiner David Zharko enthüllten heute gemeinsam das bronzene Mahnmal.

Die Gedenkplatte ist die fünfte in der Kleeblattstadt, die an das Schicksal Fürther Juden erinnert. Weitere gibt es in der Maxstraße 5 für die Familie Höchster, in der Königswarter Straße 64 und Marktplatz 10 für die Familie Mandel und in der Pfisterstraße für Rabbiner Leo Breslauer und Familie.

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