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8.11.2021 - Bildung und Lesen

Erste faire Volkshochschule Deutschlands

Nachhaltigkeit und fairer Handel sind in Fürth nicht nur leere Worthülsen. Ob Verwaltung, Gastronomie, Wirtschaft, Handel oder Kultur – die Stadt erweitert seit Jahren immer deutlicher ihr "faires" Profil. Dies wird nun durch einen zusätzlichen Baustein weiter gefestigt. Die vhs Fürth ist die erste faire Volkshochschule in Deutschland.

Philipp Abel, Fairtrade-Beauftragter der Stadt Fürth übergibt vhs-Geschäftsführer Felice Balletta (li.) die Urkunde. Foto: Ebersberger

In der Bildungseinrichtung soll der faire Handel künftig eine "prominente Rolle einnehmen", erklärte der Fairtrade-Beauftragte der Stadt Fürth, Philipp Abel, im Rahmen der offiziellen Urkundenübergabe durch Bürgermeister Markus Braun. Mit ihren über 800 Kursen und jährlich rund 20000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern verfüge die Volkshochschule über ein "großes Potenzial, die Nachhaltigkeits- und Fairtrade-Idee in der Gesellschaft noch tiefer zu verankern", so Braun.

Dabei versichert Felice Balletta: "Soziale Nachhaltigkeit leben wir schon lange, Fairtrade ist deshalb auch keine Modeerscheinung für uns. Das gelebte Leitbild wolle man nun konzeptionell weiter unterfüttern", erklärte der vhs-Geschäftsführer. So werden das Angebot, der Konsum und auch die Verwendung von fairen Produkten in der Volkshochschule weiter ausgebaut. Zudem wurde die Zusammenarbeit mit dem Eine-Welt-Laden verstärkt, was sich vor allem im Kursangebot für das kommende Frühjahr niederschlagen soll. Da stehen weitere Workshops, Einkaufsführungen, Ernährungs- und Gesundheitskurse unter dem Fairtrade-Aspekt auf dem Programm.

Zertifiziert wurde die vhs durch die Steuerungsgruppe der Fairtrade Stadt Fürth, die hierfür ein eigenes Konzept entwickelte. Über ein Jahr wurde unter Federführung des städtischen Nachhaltigkeitsbüros an dem Kriterienkatalog, dem Bewerbungs- sowie einem Folgeprozess gearbeitet. Diesen Schritt musste man gehen, da, anders als etwa für Kitas, Kommunen oder auch Schulen, für Volkshochschulen bislang keine Fairtrade-Kampagnen kreiert worden sind.

Mit dem Pilotprojekt hat Fürth, das vor wenigen Wochen zur Hauptstadt des Fairen Handels gekürt wurde, schon über die Stadtgrenzen hinweg für Aufmerksamkeit gesorgt. "Interessensbekundungen seien nicht nur aus der Metropolregion eingegangen", so Abel. Deshalb hoffen alle Beteiligten auf möglichst viele Nachahmer, um das Bewusstsein für fairen Handel in der Gesellschaft weiter zu stärken.

 

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