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22.2.2024 - Sport und Freizeit

Auf den "Tag X" vorbereitet

Einstimmig hat der Stadtrat in seiner Februar-Sitzung dem Projektbeschluss zum Neubau des Hallenbads am Scherbsgraben zugestimmt. Damit folgte das Gremium der Empfehlung der infra fürth als Eigentümerin und Betreiberin der 1968 errichteten und somit deutlich in die Jahre gekommenen Sportstätte.

Machbarkeitsstudie Hallenbad

Sportbürgermeister Markus Braun, Oberbürgermeister Thomas Jung und infra-Geschäftsführer Marcus Steurer (v. li.) stellten den Plan vor, wie es mit dem Hallenbad am Scherbsgraben weitergehen soll. Foto: Gaßner

Was gegen eine Sanierung spricht, erläuterten Oberbürgermeister Thomas Jung, Sportbürgermeister Markus Braun und infra-Geschäftsführer Marcus Steurer bei einem Vor-Ort-Termin auf dem Gelände des Sommerbads.

Zwar sei eine mit rund 13 Millionen Euro veranschlagte Renovierung die günstigere Variante – für einen Neubau sind knapp 30 Millionen Euro aktuell kalkuliert – allerdings müsse man mit einer langen Umbau- und somit Schließzeit rechnen. „Das würde bedeuten, dass es zwei Jahre keine Möglichkeit für Schul- und Vereinsschwimmen gibt“, so der OB. Dabei seien die Hallenbäder am Scherbsgraben und in Stadeln schon jetzt vollständig ausgelastet, berichtet Braun. Nach einer Berechnung der Regierung von Mittelfranken werden Wasserflächen für 670 Sportklassen benötigt, zur Verfügung stehen im Moment Kapazitäten für 170 Schulklassen. Und angesichts steigender Schülerzahlen werde der Bedarf weiter steigen, weiß Braun.

Da dem jetzigen Hallenbad in wenigen Jahren das endgültige Aus droht, hat die infra eine Machbarkeitsstudie erstellt, in der der Entwurf des neuen Bads drei Mal so viel Wasserfläche vorsieht. Konkret: zwei Nichtschwimmer-Becken, ein 25-Meter-Becken sowie ein 50-Meter-Becken. „Hier könnten auch Meisterschaften ausgetragen werden“, so Steurer. Des Weiteren erhofft sich der infra-Geschäftsführer betriebliche Synergieeffekte, da der Eingangsbereich sowie Sanitär- und Umkleideräumlichkeiten sowohl von Sommerbad- als auch Hallenbad-Gästen genutzt werden könnte. „Wir möchten die Bäderlandschaft weiterentwickeln und auch das Fürthermare integrieren“, erklärt Steurer weiter. Geplant sei daher ein direkter Zugang zur Erlebnistherme.

Und was passiert mit dem Altstandort? Auch hierfür gibt es bereits Ideen. „Das Hallenbad könnte zur Energiezentrale umgebaut werden, die neben den Bädern weitere Haushalte am Scherbsgraben mit Wärme versorgt“. Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen könnten bis zu einem Megawatt Leistung produzieren.

Noch sind die Pläne und Entwürfe nicht in Stein gemeißelt, die infra hat aber mit dem Stadtratsbeschluss den Auftrag erhalten, die Planungen weiter voranzutreiben. „Angesichts des Zustands des Hallenbads besteht dringend Handlungsbedarf und wir sind auf den Tag X vorbereitet, wenn dessen endgültiges Aus kommt“, berichtet Braun.

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