Angebot im Jüdischen Museum Franken


Hausgeschichten – Eine Rallye durch das heutige Museum

Das Gebäude des Jüdischen Museums Franken in Fürth ist selbst ein wichtiges Exponat. Vom hebräischen Buchdrucker Hirsch Fromm im Jahr 1703 als Wohnhaus für seine große Familie erbaut, wurde das Haus in der heutigen Königstraße 89 in den folgenden zwei Jahrhunderten weiterhin von jüdischen Familien bewohnt. In einer Rallye erkunden Kinder das historische Museumsgebäude und erfahren Grundlegendes über jüdisches Leben in Fürth und zur Stadtgeschichte der Kleeblattstadt.

Empfohlen für Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen.



Berches, Holekrasch und Schmuremazzen – Jüdisches Leben in Franken

Das Jüdische Museum Franken in Fürth stellt einen idealen historischen Lernort dar: Als Wohnhaus Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut, ist das heutige Museum mit einer historischen Laubhütte und einem Ritualbad im Keller ausgestattet. Anhand von Judaika wie Chanukkaleuchter oder Tora-Rolle begreifen die  Schülerinnen und Schüler die Bedeutung und Vielfalt religiöser Riten und Feste im Judentum früher und heute.

Bei diesem Angebot handelt es sich um ein interaktives Schulprogramm oder eine dialogische Führung, empfohlen für sechste bis achte Klassen.


Zwischen Heimat und Exil –Jüdische Geschichte in Franken

Bei dieser dialogischen Führung geht es um Gegenstände, Dokumente und Fotos in der Dauerausstellung, die eindrucksvoll das Alltagsleben der kleinen und großen Leute zeigen. Die Führung vermittelt anhand exemplarisch ausgewählter Biografien die Geschichte fränkischer Juden zwischen Integration und Ausgrenzung, zwischen Heimat und Exil – vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Interviews mit Zeitzeugen geben Einblicke in die Vielfalt jüdischer und fränkischer Identitäten. Lehrer können zeitliche Epochen festlegen.

Empfohlen für Schülerinnen und Schüler der achten Klassen.


Der Alte Jüdische Friedhof in Fürth

Warum werden jüdische Verstorbene in einfachen Holzsärgen begraben und nicht aufgebahrt? Und ist es auch heute noch so, dass Verstorbene innerhalb eines Tages begraben werden? Warum sind eigentlich Friseurbesuche nach einem Begräbnis nicht erlaubt? Und wie war und ist dies in Fürth? In dieser dialogischen Führung erfahren Schülerinnen und Schüler mehr über die besondere Geschichte eines der eindrucksvollsten jüdischen Friedhöfe in Deutschland und über den Umgang mit dem Tod anhand jüdischer Begräbnisriten und Grabsymbole.

Empfohlen für  Schülerinnen und Schüler der fünften bis achten Klassen.


Bei der Planung eines Unterrichtsprojektes, das in der Regel 90 Minuten dauert, unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jüdischen Museums Franken in Fürth gerne. Der Preis pro Schüler beträgt drei Euro, zwei Begleitpersonen sind frei.

Weitere Infos unter "Kontakt" im rechten Bereich dieser Seite.

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