27.9.2011 - Soziales & Gesundheit
50 Jahre „Kleine Mainau“

Ende Juli 1961 waren die Bauarbeiten des neuen Trinktempels der Erholungsanlage am Espan beendet und die neue Anlage für die Bevölkerung zugänglich. Und so ist die „Kleine Mainau“ im Fürther Stadtpark seit nunmehr 50 Jahren eine gern besuchte idyllische Oase.

Der Stadtrat besichtigte im Eröffnungsjahr 1961 die Anlage der Kleinen Mainau. Archivfoto: Stadtarchiv Fürth

Der Stadtrat besichtigte im Eröffnungsjahr 1961 die Anlage der Kleinen Mainau. Archivfoto: Stadtarchiv Fürth

Mit dem Bau der Brunnenanlage begann die Bevölkerung, das Heilwasser zu Therapiezwecken abzufüllen und mit nach Hause zu nehmen oder vor Ort zu trinken. Aufgrund sinkender Besucherzahlen kam es allmählich zum Verfall der „Kleinen Mainau“, Dies erforderte kostspielige Sanierungsarbeiten, um später ihren Erhalt zu sichern. Durch die Gründung des Fördervereins Fürther Heilquellen im Jahr 2000, der Führungen und ein jährliches Quellenfest ausrichtete, besteht wieder mehr Interesse an der Kuranlage am Espan.

Obwohl es nach dem Ersten Weltkrieg zum Titel „Bad Fürth“ nicht reichte, wurde das Potenzial der Heilquellen mit ihrer historischen Geschichte erkannt. Heute führt ein Heilquellenweg von der „Kleinen Mainau“ zur König-Ludwig- Quelle I, vorbei am Armbadebecken sowie am Thermalbad zur Gustav-Adolf-Quelle und verhilft dem kostbaren Nass dabei zu neuer Wertschätzung.

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