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22.11.2012 - Sport und Freizeit

Ronhof bleibt Heimat der SpVgg

Eine überraschende Wende beim Projekt Stadionneubau der Spielvereinigung Greuther Fürth haben heute bei einer Pressekonferenz Oberbürgermeister Thomas Jung, der Eigentümer des Geländes am Laubenweg, Conny Brandstätter, und Präsident Helmut Hack verkündet: Die Stadt verlängert den bestehenden Pachtvertrag für den Ronhof mit Brandstätter bis 2040. Konsequenz: ein neues Stadion in der Fürther Südstadt ist daher vom Tisch.

Ronhof – unsere Heimat, unsere Liebe. Der Satz auf dem Fanschal hat nun eine langfristige Zukunft durch den Pachtvertrag bis 2040, den Oberbürgermeister Thomas Jung (4. v. li.) und Eigentümer Conny Brandstätter (4. v. re.) heute unterzeichneten. Untere anderem mit im Bild: Spielvereinigungspräsident Helmut Hack (3. v. li.) und Investor Thomas Sommer (2. v. re.). Foto: Mittelsdorf

„Ronhof – unsere Heimat, unsere Liebe.“ Der Satz auf dem Fanschal hat nun eine langfristige Zukunft durch den Pachtvertrag bis 2040, den Oberbürgermeister Thomas Jung (4. v. li.) und Eigentümer Conny Brandstätter (4. v. re.) heute unterzeichneten. Untere anderem mit im Bild: Spielvereinigungspräsident Helmut Hack (3. v. re.) und Investor Thomas Sommer (2. v. re.). Foto: Mittelsdorf

Der Rathauschef sprach von einem „wegweisenden und historischen“ Ereignis, das für viele Fürtherinnen und Fürther von hoher Bedeutung sei. Eigentlich alle Fans der Spielvereinigung Greuther Fürth hingen emotional sehr an der traditionsreichen, im Jahr 1910 eingeweihten Sportstätte, die heute das älteste Erstligastadion Deutschlands darstelle. Viele bewegende Erinnerungen seien mit der heutigen Trolli-Arena verknüpft, so dass es eigentlich immer das Ziel gewesen sei, sie zu erhalten. Den Umschwung brachte laut OB Jung die Einigung mit Brandstätter und dessen Entgegenkommen. Beides sei im Frühjahr als die Neubaupläne Gestalt angenommen haben, noch nicht vorauszusehen gewesen. Schwelte doch ein Streit darüber, wer über die Namensrechte des Ronhofs verfügen durfte: der Verein als Mieter oder der Eigentümer.

Da der Spielvereinigung, wie Hack erläuterte, beim Verlust der Verwertungsrechte für den Stadionnamen erhebliche Einkommenseinbußen gedroht hätten, habe man mit einer neuen Fußballarena geliebäugelt. Da aber das Gericht für das Kleeblatt entschied und Eigentümer Brandstätter dies vorbehaltlos akzeptiert hatte, sei man ins Gespräch und schließlich zu einer Lösung gekommen, über die nun alle sehr glücklich seien.

Der Spielvereinigungspräsident betonte dabei, dass die Verhandlungen trotz der vorhergehenden Differenzen sehr freundschaftlich von statten gegangen seien: „Es konnte ein Vertrag zu sehr fairen Konditionen abgeschlossen werden, der unseren finanziellen Spielraum für den sportlichen Bereich vergrößert“, sagte er. Der Verein sei Conny Brandstätter für die Zugeständnisse und die lange Laufzeit sehr dankbar, da dadurch langfristige Planungen wie die Modernisierung der Spielstätte möglich sind.

Brandstätter betonte seine emotionale Verbundenheit mit dem Fürther Traditionsverein, die auch durch die nun beigelegten Meinungsverschiedenheiten nicht gelitten hätte. Auch aus in seinem Umfeld habe er immer wieder Stimmen gehört, wie eng die Verbindung des Vereins und der Fans zum Stadion sei: „Alle wollen im Ronhof bleiben – ich freue mich einen Beitrag leisten zu können, dass dies noch lange der Fall ist."

Thomas Sommer, der als Investor für den Neubau der Arena in der Südstadt auftreten sollte, war nach eigener Aussage in den Entscheidungsprozess, der zur Trendwende führte, von Anfang an eingebunden. Er versicherte, dass der Großteil der Mittel nun eben für die Modernisierung und den Ausbau des Stadion aufgebracht werden sollen: „Auch ich halte dies für die einfachste, schnellste und unkomplizierteste Lösung.“ Auch zu dem bereits per Handschlag abgeschlossenen Kaufvertrag mit der Firma Trolli für das Gelände im Süden stehe er. Er sei überzeugt, dass sich für die Verwendung des Areals eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung finden werde.

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