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19.11.2012 - Sport und Freizeit

SpVgg startet Aktion gegen Gewalt im Fußball

Die Spielvereinigung Greuther Fürth hat in der vergangenen Woche eine neue Initiative: „Ich sehe was, was ich nicht will! Gewalt ist kein Spiel!“ vorgestellt. Mit diesem Slogan spricht sich das Kleeblatt  klar gegen Gewalt im Fußball und in der Gesellschaft aus.

Unter dem Titel „Ich sehe was, was ich nicht will! Gewalt ist kein Spiel!“ hat die SpVgg eine neue Kampagne gegen Gewalt im Fußball gestartet. Bild: Spielvereinigung Greuther Fürth

Wichtig ist dem Verein nun, dass die Aktion, die auch von der Stadt Fürth unterstützt wird, mit Leben gefüllt wird. „Wir wollen nicht nur ein Projekt vorstellen und dann passiert nichts“, betont Geschäftsführer Holger Schwiewagner. In den letzten Wochen und Monaten sei eine besorgniserregende Entwicklung festzustellen gewesen. „Gewalt scheint immer mehr auf die Fußballbühne zu kommen und wir wollen nun ein klares Zeichen dagegensetzen“, erklärt er. Dabei sei es nicht das Ansinnen des Kleeblatts mit dem Finger auf andere zu zeigen. Timo Schiller, Leiter Marketing und Kommunikation, erläutert: „Die aktuelle Diskussion in der Öffentlichkeit dreht sich im Kreis, dabei ist das Thema unserer Meinung relativ einfach.“ Ausschreitungen seien keine Lapalien und hätten im Fußball nichts zu suchen.

Daher habe man bei der Kampagne auch den Kids Klub der SpVgg, die Ronhof Racker, einbezogen. Ein Junge hält sich die Augen zu und unterstreicht damit die Aussage, „Ich sehe was, was ich nicht will“. „Fußball ist unserer Meinung nach ein Familienereignis, wenn aber Eltern ihre Kinder aus Angst um ihr Wohlbefinden nicht mehr mit ins Stadion nehmen, dann haben wir versagt“, streicht Schwiewagner heraus und ergänzt: „Im Moment bewegen wir uns aber in diese Richtung – dem müssen wir entgegenwirken“. Auch wenn es in Fürth bei den Spielen bislang noch keine wirklichen Ausschreitungen gegeben habe, wolle der Verein dem allgemein in Deutschland erkennbaren Trend nach dem Motto  „Wehret den Anfängen“ etwas entgegensetzen.

Deshalb rührt die SpVgg kräftig die Werbetrommel. Auf den Großflächen an der Haupttribüne und auf der Ludwigbrücke hängt nun das Motiv der Initiative. Außerdem laufen Funkspots beim Medienpartner Radio F. Diverse Aktionen wie etwa mit den Ronhof Rackern sowie den Fanclubs und deren Anhängern werden in den kommenden Wochen und Monaten die Initiative darüber hinaus mit Leben füllen. Zudem stellt die Spielvereinigung Greuther Fürth das Plakat kostenlos zur Verfügung, so dass jeder, der sich der Kampagne anschließen möchte, dieses bei sich aushängen kann. „Egal ob im Laden, zu Hause oder am Gartenzaun, wer zeigen will, dass er Gewalt ebenfalls ablehnt, kann dies mit unserem Plakat tun“, erklärt Schiller.

Die Poster gibt es solange der Vorrat reicht in der Geschäftsstelle der SpVgg. Im Übrigen besteht auch die Möglichkeit, sich im Internet an der Aktion zu beteiligen. Auf der Internetseite der Spielvereinigung (unter Links im rechten Bereich dieser Seite) kann jeder die Initiative unterstützen und mit seinem „Häkchen“ ein Zeichen gegen Gewalt setzen.

 

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