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3.9.2013 - Kinder, Jugend, Schulen

Neue Adresse für Beratungsstelle

Die Beratungsstelle des Bildungs- und Teilhabepakets hat eine neue Adresse: Die Abteilung, die dem Schulverwaltungsamt zugeordnet ist, im Sozialrathaus am Königsplatz 2 zu finden.

Seit zweieinhalb Jahren sorgt das kommunale Team um Koordinator Armin Hofmann dafür, dass Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren aus einkommensschwachen Familien finanziell unterstützt werden, um ihre Lebens- und Entwicklungschancen zu verbessern.

Ob Schulausflüge, Lernförderung, Zuschüsse für Musik- und Sport- oder andere Freizeitangebote, Mittagessen in der Schule oder Kindertagesstätte – jedes Kind und jeder Jugendliche soll die gleichen Chancen haben, am sozialen und kulturellen Leben teilzuhaben.

Bildungs- und Teilhabepaket

Armin Hofmann, Margit Glöckle und Daniela Hofmann von der Beratungsstelle Bildungs- und Teilhabepaket stellten gemeinsam mit Bürgermeister Markus Braun (v.li.) ihren neuen Standort im Sozialrathaus am Königplatz 2 vor. Foto: Gaßner

Der Umzug in die neuen Räumlichkeiten bot zugleich die Gelegenheit, Bilanz zu ziehen. „Wir haben das bürokratische Monster erfolgreich gezähmt“, so Bürgermeister und Schulreferent Markus Braun bei einem Pressegespräch. Anlaufschwierigkeiten wie etwa der enorme Verwaltungsaufwand und Zeitverlust bei der Bearbeitung konnten bereits im vergangenen Jahr optimiert werden, als das sogenannte Gutscheinverfahren eingeführt wurde. Berechtigte erhalten nun einen Gutschein, der direkt beim Leistungserbringer abgegeben wird, und dieser rechnet mit der Stadt ab. Für Kinder und Jugendliche, deren Eltern Arbeitslosengeld II beziehen, ist das Jobcenter die direkte Anlaufadresse.

Rund 65 Prozent der etwa 4000 Berechtigten nutzen nach Brauns Angaben das Angebot, wobei nur ein Drittel der Anträge unmittelbar über die städtische Beratungsstelle laufen, so Hofmann.

Auch wenn die anfänglichen Probleme erfolgreich gemeistert werden konnten, wäre es Brauns Ansicht nach noch besser gewesen, das Geld direkt vor Ort in den Ausbau der Infrastruktur zu investieren. „Sinnvoller wäre es, wenn das Geld zum Beispiel für Förderprogramme in den Schulen eingesetzt worden wäre.“ Zwar konnten mit Mitteln aus dem Bildungspaket bisher zwei Schulsozialarbeiterinnen finanziert werden, doch zum Ende des Jahres endet die Bundesfinanzierung für diesen Bereich, wie auch für das bezuschusste Mittagessen für Hortkinder.

Geöffnet ist die Beratungsstelle Bildungs- und Teilhabepaket montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8 bis 12 Uhr sowie Montagnachmittag von 14 bis 16.30 Uhr. Weitere Kontaktinformationen im rechten Bereich dieser Seite.

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