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17.9.2014 - Sport und Freizeit

Fanprojekt hat seine Arbeit aufgenommen

Markus Braun bezeichnet sie als "Salz in der Suppe", Aushängeschilder und Sympathieträger: die Fans der Spielvereinigung Greuther Fürth. Und der Bürgermeister, der gleichzeitig die Funktion des Sportreferenten ausfüllt, muss es wissen. Die Kleeblattanhänger – ob organisiert oder nicht – genießen im Gegensatz zu denen vieler anderer Vereine – in der Region und in ganz Fußballdeutschland einen guten Ruf. Und die Szene wächst. Daher sei es laut Braun umso wichtiger, dass ihr lang gehegter Wunsch nach einem Fanprojekt nun endgültig in Erfüllung geht.

Obwohl schon seit einigen Wochen in den Räumen, die die Kinderarche in der Theresienstraße 17 zur Verfügung stellt, fleißig geplant, gewerkelt und gebastelt wird, fiel dieser Tage der offizielle Startschuss für das Vorhaben. Mit dabei waren zahlreiche Vertreter der Fanclubs, der Stadt und des Vereins, der das Fanprojekt wie Präsident Helmut Hack betonte, zwar begrüßt, aufgrund dessen Unabhängigkeit aber nicht an der finanziellen Unterstützung beteiligt ist.

Diese erfolgt durch die Stadt, die Deutsche Fußballliga (DFL) und den Freistaat. Träger ist die gemeinnützige Gesellschaft für Jugendhilfe und Jugendarbeit Kinderarche, die nicht nur die Räume stellt, sondern mit Matthias Kosubeck und Christjan Böncker auch zwei Sozialpädagogen engagiert hat, die die Betreuung übernehmen. Dabei handelt es sich laut Fabian Northmann von den "Horidos" aufgrund ihres Insiderwissens um "Wunschkandidaten".

Fanprojekt Fürth

Noch wird in den Räumen fleißig gearbeitet, wie sich die Vertreter der Fanclubs, der Stadt und des Vereins bei einem Vorort-Termin überzeugten. Foto: Mittelsdorf

Wunschkandidaten, die hoch motiviert seien, wie Kinderarche-Leiterin Heidemarie Eichler-Schilling berichtete, und wie beide selbst sagten, "extremst Bock" auf die Aufgabe hätten. Das Fanprojekt Fürth soll für alle Kleeblattanhänger im Alter zwi-schen zwölf und 27 Jahren eine Anlaufstelle mit Küche und Bastelräumen darstellen, wo sie sich austauschen, Spaß haben und die Choreographie für die Spieltage vorbereiten können. Und eine Heimat, die sie selbst gestalten dürfen, indem sie bei den Umbauarbeiten mit anpacken – was mit großem Einsatz bereits geschieht. Das ist auch notwendig angesichts des ehrgeizigen Zeitplans: Bereits Anfang November soll alles fertig sein und der Treff seine Arbeit aufnehmen.

"Entscheidend ist nicht das Reden, sondern das Tun", erklärte Hack an die Fans gewandt. "Ihr habt das selbst in die Hand genommen und etwas geschaffen." Das sei vorbildlich, werde auch von der DFL wohlwollend zur Kenntnis genommen und passe zu Fürth.
 

 

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