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6.2.2014 - Kinder, Jugend, Schulen

Kompetenzagentur kann weiter arbeiten

Mechmet Paschasan und Labinot Alijaj sind beide voll des Lobes: „Die Leute hier sind nett, helfen immer und bei jeglicher Art von Problemen“, attestieren sie den Mitarbeitern der Kompetenzagentur (KA). Sie müssen es wissen, denn beide sind seit einigen Jahren „Kunden“ bei dem elan-Projekt, das Jugendlichen und jungen Menschen aus Fürth mit besonderen Startschwierigkeiten auf dem Weg in ihre langfristige soziale und berufliche Integration zur Seite steht.

Freuen sich, dass die Finanzierung der Kompetenzagentur gesichert werden konnte: Jürgen Schmidt von der Spielvereinigung Greuther Fürth (li.), Günther Meth (2. v. li.) und Sabine Sprethuber (re.) vom Jobcenter, Bürgermeister Markus Braun (3. v. li.), Projektleiterin Eva-Maria Fiedler (3. v. re.) und elan-Geschäftsführer Uwe Bühling. Foto: Wunder

Freuen sich, dass die Finanzierung der Kompetenzagentur gesichert werden konnte: Jürgen Schmidt von der Spielvereinigung Greuther Fürth (li.), Günther Meth (2. v. li.) und Sabine Sprethuber (re.) vom Jobcenter, Bürgermeister Markus Braun (3. v. li.), Projektleiterin Eva-Maria Fiedler (3. v. re.) und elan-Geschäftsführer Uwe Bühling. Foto: Wunder

Alijaj hat bei elan eine Ausbildung zum Maler und Lackierer absolviert und möchte nun seinen Meister machen. Paschasan beginnt im Herbst eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker. Die beiden jungen Männer sind damit zwei von über 5000 Jungendlichen und jungen Erwachsenen, die seit Projektbeginn im Jahr 2003 von den Mitarbeitern betreut und begleitet wurden.

Auch in Zukunft sollen Jugendliche, die sich schwertun, einen passenden Job nach der Schule zu finden, Unterstützung in der KA erhalten. Damit dies möglich ist, benötigt aber nun die Einrichtung ihrerseits eine Hilfestellung: Denn Ende 2013 lief die finanzielle Förderung durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) aus, erst im Herbst 2014 besteht laut Bürgermeister Markus Braun „begründete Hoffnung auf Geld aus diesem Topf.“

Um diesen Zeitraum zu überbrücken, sind nun drei Unterstützer in die Bresche gesprungen: die Spielvereinigung Greuther Fürth, das Jobcenter sowie die Stadt Fürth. 12 000 Euro spendete das Kleeblatt, dessen Gabe durchaus einen Eigennutz hat, wie Jürgen Schmidt, beratendes Mitglied des Präsidiums, erläuterte: „Wir arbeiten seit Jahren mit elan zusammen, einige unserer jungen Spieler wurden zum Beispiel mit Praktikumsplätzen versorgt.“ Außerdem, so Schmidt weiter, „sind ein Teil der Zielgruppe der KA  junge Fans der Spielvereinigung.“ Daher sei es eine „Selbstverständlichkeit“, zu helfen. Auch Günther Meth und Sabine Sprethuber vom Jobcenter lobten die gute Arbeit der Einrichtung: „Das Ziel muss es sein, dass es bei Jugendlichen keine Unterbrechung zwischen Schule und Beruf gibt, hier schafft die KA eine gute Ausgangsposition und daher ist es wichtig, dass es weiter geht.“

Im Jahr 2013 betreute das Team der KA insgesamt 515 Kunden, berichtete Projektleiterin Eva-Maria Fiedler. 266 von ihnen wurden längerfristig beraten, die Hälfte von ihnen konnte in Ausbildung bzw. Arbeit vermittelt werden. Weitere 249 nahmen das Angebot ein- bis zweimal in Anspruch. Knapp 80 Prozent konnten berufliche Perspektiven entwickeln, 95 Prozent der Schülerinnen und Schüler würden die KA weiter empfehlen. Besonders beeindruckend: Die Abbruchquote lag unter fünf Prozent.

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