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10.7.2014 - Kinder, Jugend, Schulen

Unterstützung beim Einstieg in das Berufsleben

Jugendlichen und jungen Erwachsenen, denen der Übergang von der Schule in die Ausbildung nicht ohne Hilfe und Unterstützung gelingt, gilt in der Kleeblattstadt das besondere Augenmerk. Um ihnen den Start ins Berufsleben zu erleichtern, haben das Jobcenter Fürth Stadt, die Agentur für Arbeit Fürth, das Referat für Bildung, Schule und Sport und die Träger Kinderarche gGmbH und ELAN GmbH im September 2013 gemeinsam die „Modellmaßnahme Fürth“ ins Leben gerufen. Dabei werden eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme mit produktionsorientiertem Ansatz (BvB-Pro) mit einer Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE) kombiniert und verzahnt.

Berufswunsch Friseurin: Pamela Ullmann vermittelt Seher Deniz (vorne im Bild) die Grundkenntnisse des Friseurhandwerks. Foto: Gaßner

Berufswunsch Friseurin: Pamela Ullmann vermittelt Seher Deniz (vorne im Bild) die Grundkenntnisse des Friseurhandwerks. Foto: Gaßner

In der Praxis bedeutet das für die jungen Menschen, dass sie sozialpädagogisch betreut, mit Förderunterricht ihre Lerndefizite abbauen können und individuell auf ihre Bedürfnisse eingegangen wird. Zahlreiche Praktikas in verschiedenen Betrieben sorgen zudem dafür, dass erste Erfahrungen gesammelt werden können.

„Das Projekt ist ein weiteres wichtiges Glied in der Bildungskette, um allen Jugendlichen eine Perspektive zu bieten“, so Bürgermeister Markus Braun bei einem Pressetermin, bei dem die Kooperationspartner ein erstes – durchaus positives Fazit – ziehen konnten. Bereits zwei Teilnehmer der BvB-Pro haben einen ungeförderten Ausbildungsplatz finden können. Und auch die jungen Männer und Frauen, die aktuell bei der Kinderarche oder bei ELAN ihre Lehre als Maler, Schlosser oder als Bürokaufmann absolvieren, sind mehr als zufrieden. „Es ist immer jemand da, der uns hilft“, so die 19-jährige Jasmin, die bei ELAN das Malerhandwerk lernt.

Bis 2015 läuft die Fördermaßnahme, die über den Europäischen Sozialfonds in Bayern finanziert wird. Andreas Müßig, Geschäftsführer der Kinderarche, und Uwe Bühling von ELAN hoffen wie auch die Kooperationspartner auf eine langfristige Fortsetzung der Maßnahme. Denn die Wirtschaft profitiere von Nachwuchskräften, die man gezielt für die Berufswelt vorbereite und Jugendliche, die bisher auf dem Arbeitsmarkt nicht Fuß fassen konnten, erhielten eine zweite Chance. „Es ist also eine klassische Win-Win-Situation“, so Bühling.

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