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3.6.2015 - Bildung und Lesen

Lesegenuss über den Dächern von Fürth

Die Aussicht vom künftigen Glasdach der Neuen Mitte ist jetzt schon spektakulär: Rathaus, Michaeliskirche, Fürther Freiheit, Paulskirche, die Ausläufer der Fränkischen Schweiz. Ein Panorama, das bald alle Fürtherinnen und Fürther in entspannter und gleichzeitig anregender Atmosphäre genießen könnten. Denn dort – hoch über den Dächern der Kleeblattstadt – soll die Volksbücherei (Vobü) nach Fertigstellung des zweiten Gebäudes der Neuen Mitte im Herbst ihren langersehnten Standort in der Innenstadt erhalten.

Toller Ausblick ohne Konsumzwang, aber mit vielfältigem Lektüreangebot – im gläsernen Dachgeschoss der Neuen Mitte könnte die Innenstadt-Vobü künftig ihren Sitz haben. Foto: Kramer

Toller Ausblick ohne Konsumzwang, aber mit vielfältigem Lektüreangebot – im gläsernen Dachgeschoss der Neuen Mitte könnte die Innenstadt-Vobü künftig ihren Sitz haben. Foto: Kramer

Vorbehaltlich eines positiven Beschlusses des Stadtrats am 24. Juni, plant die Stadtverwaltung auf der vierten und fünften Etage des Gebäudes an der Ecke Rudolf-Breitscheid-Straße und Friedrichstraße eine öffentliche Bibliothek mit Zeitungscafé und einem „Lesegarten“ auf einem Teil der angrenzenden Dachterrasse. In luftiger Höhe sollen dann nicht nur Literaturfreunde in Ruhe schmökern, einen Kaffee genießen oder in der Zeitung blättern, sondern auch ihre Blicke in die Ferne schweifen lassen können.

Christina Röschlein, Leiterin der städtischen Vobü, ist über diese Entwicklung begeistert: „Büchereien sind längst keine reinen Ausleihstationen mehr, sondern Treffpunkte für alle Generationen, unterschiedliche Medien und Platz für Veranstaltungen rund ums Buch.“ Zudem könne man diesen im wahrsten Sinne des Wortes herausragenden Standort nutzen, um eine Bildungs- und Kultureinrichtung inmitten der Stadt zu den Bürgerinnen und Bürgern bringen.

Ein Argument, das auch Oberbürgermeister Thomas Jung und Bürgermeister Markus Braun überzeugt hat. Nachdem sich für das gläserne Dachgeschoss keine Gastronomienutzung fand, hätte Neue Mitte-Investor MIB die exponierte Fläche letztlich als Büro- oder Kanzleiräume vermieten müssen – und damit für die Öffentlichkeit unzugänglich gemacht. „Neben den Einkaufsmöglichkeiten und den Gastronomieangeboten im neuen Stadtmittelpunkt auch eine Bildungseinrichtung wie die Vobü etablieren zu können, ist  ein Glücksfall für Fürth“, so Jung und Braun unisono.

Auch die Finanzierung sei zu stemmen, denn MIB würde mit dem Mietpreis für die geplante langfristige Nutzung der insgesamt rund 650 Quadratmeter großen Fläche „in einem für den städtischen Haushalt vertretbaren Rahmen“ bleiben. Bei der Einrichtung, die eine einmalige Investition in Höhe von über 300 000 Euro notwendig mache, würde unter anderem auf ein automatisches Ausleihsystem gesetzt, um einen Zugang  auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten zu ermöglichen. Zudem sei man in guten Verhandlungen mit der örtlichen Gastronomie, die für den Betrieb der angedachten Kaffeebar sorgen solle. Im Gegenzug werde die Zweigstelle der Vobü am Tannenplatz wegen der bevorstehen Sanierung des Helene-Lange-Gymnasiums aufgegeben.

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