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11.3.2015 - Bauprojekte

Zukunft für die Hirschenstraße 37

Jahrzehntelang wurden in der Hirschenstraße 37 Möbel hergestellt und verkauft. Nachdem die Schreinerei Weigel 2014 ihren Betrieb eingestellt hat, stand das Gebäude leer. Jetzt steht eine Neunutzung des Anwesens unmittelbar bevor: „Soziales Fürth“, eine Tochter der städtischen Wohnungsbaugesellschaft WBG, hat im vergangenen Oktober das Vorder- und Rückgebäude übernommen und gemeinsam mit der Stadt ein Konzept erarbeitet, wie es mit den Räumlichkeiten weitergehen soll.

Sozialreferentin Elisabeth Reichert, OB Thomas Jung und WBG-Geschäfts- führer Hans Partheimüller (v. li.) sind sich einig: Bei der Neunutzung des Anwesens Hirschenstraße 37 soll der soziale Aspekt im Vordergrund stehen. Foto: Gaßner

Eine Lösung wurde schnell gefunden. Ein Untermieter wird die Wärmestube sein, die im Moment zwei Haustüren weiter wohnungslose Menschen betreut, bis Ende 2017 aber die angemieteten Räumlichkeiten wegen Eigenbedarfs verlassen muss. "Es ist ein glücklicher Umstand für die Stadt, dass wir den Treffpunkt in unmittelbarer Nähe unterbringen können", so Sozialreferentin Elisabeth Reichert bei der Vorstellung derkünftigen Nutzung für die Hirschenstraße 37. Zudem sieht das Konzept vor, dass mit der Fundgrube, der Wohnungsnotfall- bzw. Nachbarschafshilfe und dem Quartiersmanagement weitere Einrichtungen und Dienste in dem Gebäude untergebracht werden sollen und somit ein soziales Zentrum in der Innenstadt entsteht. 

Besonders erfreut zeigte sich Oberbürgermeister Thomas Jung über den Plan, dass im Vorderhaus neun öffentlich geförderte Wohnungen vorgesehen sind, die mit einem Preis zwischen sechs und 6,50 Euro auch für Menschen erschwinglich sind, die sich teure Mieten nicht leisten können, so der OB.

Bevor die neuen Bewohner im Herbst 2016 einziehen können, gibt es einiges zu tun. Da das Gebäude, in dem sich unter anderem ein Spie-gelbelegbetrieb befand, zum Teil Quecksilber belastet ist, steht zunächst eine Schadstoffsanierung auf dem Arbeitsplan. Behutsam müsse man bei der weiteren Renovierung vorgehen, erzählt Rolf Perlhofer, technischer Leiter der WBG. "Ein Teil des Gebäudes stammt aus dem Jahr 1865, daher wird auf  Denkmalpflege großen Wert gelegt." Vor allem die denkmalgeschützte Außenfassade aus Sandstein sowie Elemente aus Schieferverkleidung sollen erhalten bleiben. Rund zwei Millionen Euro investiert nach Angaben des Geschäftsführers Hans Partheimüller die WBG in das Bauvorhaben. Für die Räumlichkeiten, die der Stadt zur Verfügung gestellt werden, muss die Kommune lediglich für die Neben-bzw. Betriebskosten aufkommen. 

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