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28.4.2017 - Kinder, Jugend, Schulen

ELAN Projekte in neuer Werkstatt


„Kein Jugendlicher darf verloren gehen.“ Diese Prämisse, so Bürgermeister Markus Braun, gelte insbesondere beim Übergang von der Schule in den Beruf. Jugendliche und junge Erwachsene, denen dieser Schritt nicht ohne Hilfe und Unterstützung gelinge, würden in Fürth der „roten Zielgruppe“ zugerechnet. Ihnen und der Verbesserung ihrer Eingliederungs- und Entwicklungschancen gelte das besondere Augenmerk, insbesondere auch im Hinblick auf die Fachkräftesicherung.

Maler-Azubi Jennifer Fischer, aus-gezeichnet von der Sto-Stiftung für ihre tollen Schulleistungen, zeigt Bürgermeister Markus Braun (li.) und Jobcenter-Leiter Günther Meth (re.) was sie in Sachen Farblehre bereits gelernt hat. Foto: Wunder

Das geschieht mit einem Modellprojekt für junge Männer und Frauen im Alter von 15 bis 25 Jahren, das eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme mit produktionsorientiertem Ansatz (BvB Pro) mit einer geförderten Berufsausbildung (BaE integrativ) kombiniert und verzahnt. Die städtische Qualifizierungsgesellschaft ELAN bietet dabei zum Beispiel das Berufsbild Maler bzw. Lackierer an. Die jungen Menschen können sich während dieser Zeit erproben, die grundlegenden Ausbildungsinhalte kennenlernen und haben auch die Möglichkeit, den Mittelschulabschluss nachzuholen oder zu verbessern.

Qualifizierungsbausteine mit abschließenden Praktika und Zertifikaten bescheinigen fachliche Kenntnisse, motivieren und geben Ansporn. Sie sind Voraussetzung für den Einstieg in eine weiterführende Ausbildung in einem Betrieb der freien Wirtschaft oder im Haus: An diesem Punkt setzt das Projekt BaE an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die vom Jobcenter und der Berufsberatung der Agentur für Arbeit zugewiesen werden, erhalten bei ELAN oder dem Kooperationspartner Kinderarche eine Ausbildung in einem anerkannten Beruf. Dabei werden sie schulisch, fachpraktisch und sozialpädagogisch unterstützt. Die Kofinanzierung übernimmt der Europäische Sozialfonds Bayern.

Da die verschiedenen Bereiche  der beiden Projekte bei ELAN bisher noch an zwei Standorten – in der Max- und der Kapellenstraße – angesiedelt waren, mussten die Jugendlichen hin- und herpendeln. Das hat nun ein Ende: Die städtische Qualifizierungsgesellschaft hat in der Maxstraße weitere Räume angemietet, so dass künftig Malerwerkstatt, Besprechungs-, Sozial- und EDV-Raum in einem Gebäude und sogar auf einer Etage zu finden sind.

Bürgermeister Markus Braun besuchte dieser Tage mit Jobcenter-Leiter Günther Meth die neuen Räumlichkeiten und zeigte sich erfreut über den wichtigen Fortschritt. Meth lobte die „Ausbildung im Haus“ und erklärte: „Bei ELAN läuft alles nach Plan.“

Das trifft auch auf Jennifer Fischer zu. Die angehende Malerin im dritten Lehrjahr berichtete, dass sie als eine der 100 besten Berufsschülerinnen in Deutschland von der Sto-Stiftung ausgezeichnet wurde. Ideale Voraussetzungen also für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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