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19.11.2019 - Sport und Freizeit

Erinnerung an Kleeblatt-Trainerlegende

Es ist ein kleiner, eher unscheinbarer Weg zwischen der Erlanger Straße und der Boenerstraße, der nun einen großen Namen trägt. Der William-Townley-Weg erinnert an den legendären Trainer, der mit der SpVgg Fürth 1914 und 1926 zwei ihrer insgesamt drei Deutschen Meistertitel sowie die Süddeutsche Meisterschaft 1931 errungen hat.

Sepp Körbl, OB Thomas Jung, Birgit Bayer-Tersch, auf deren Initiative der Weg vor einigen Jahren asphaltiert wurde, und Rachid Azzouzi (v. li.) weihten den William-Townley-Weg ein. Foto: Ebersberger

Eigentlich gebühre dem Fußball-Pionier ob seiner Verdienste um die damals noch junge Spielvereinigung eine „ganze Allee“, konstatierte Sepp Körbl anlässlich der Enthüllung des neuen Straßenschildes. Doch aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Ronhof und der Tatsache, so Oberbürgermeister Thomas Jung, „dass hier bei jedem Heimspiel tausende Kleeblatt-Fans auf ihrem Weg zum Stadion entlanglaufen“, habe die Stadt ein sehr angemessenes Andenken an den Meistertrainer geschaffen.

Townley, der 1950 im Alter von 84 Jahren in Blackpool verstarb, brachte mit seinem Kurz- und Flachpassspiel die hohe Fußballkultur nach Fürth, wo er auch den Doppelpass etablierte. Fußball wurde nicht gebolzt, sondern mit feiner Klinge gespielt. In dieser Tradition steht auch noch das heutige Kleeblatt, so Rachid Azzouzi. Der Geschäftsführer Sport bei der SpVgg Greuther Fürth sieht den neuen William-Townley-Weg deshalb auch als große Wertschätzung für einen großen Trainer, dem erfolgreichsten in der bisherigen Vereinsgeschichte.

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