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20.3.2019 - Kinder, Jugend, Schulen

Fortsetzung für Jugendberatungsstelle

Die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre zahlt sich aus: Für weitere dreieinhalb Jahre wird die Jugendberatungsstelle „KiQ – Kompetenzen im Quartier“ im Rahmen des Bundesprogramms JustiQ (Jugend stärken im Quartier) durch die Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Inneren, für Bau und Heimat und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Bereits vor elf Jahren startete die Einrichtung – heute am Kohlenmarkt 1 ansässig – als Projekt der Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft ELAN. Schnell hat sie sich zur wichtigen Anlaufstelle für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen zwölf und 26 Jahren, die wegen unterschiedlicher Lebens- und Problemlagen Unterstützung am Übergang Schule-Beruf benötigen, gemausert. „Nicht alle Biografien laufen glatt, manchmal geht man Irrwege und benötigt Hilfe“, so Bürgermeister und Schulreferent Markus Braun bei einem Pressegespräch, bei dem die Fortsetzung des Projekts verkündet wurde.

Fortsetzung der Jugendberatungsstelle KiQ

Welche Chance die Beratungs-stelle „KiQ – Kompetenzen im Quartier“ bietet, darüber informierten Projektverantwortliche und Jugendliche, für die sich eine berufliche Perspektive aufgetan hat. Foto: Gaßner

Dass der Bedarf für ein derart niederschwelliges Angebot vorhanden ist, zeigt die Bilanz der vergangenen vier Jahre: Insgesamt 1834 junge Menschen nutzten die Beratung bei der Kompetenzagentur, die Hälfte von ihnen fand dank der Unterstützung einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz, weitere 25 Prozent konnten sich in berufsvorbereitenden Maßnahmen oder geförderten Ausbildungen weiterqualifizieren. Um die Abbruchquote (2018: drei Prozent) möglichst gering zu halten, werden die Jugendlichen regelmäßig kontaktiert. „Es kommt schon mal vor, dass ich unangemeldet im Betrieb vorbeischaue“, so Teamleiterin Eva-Maria Fiedler. Zudem führe man Gespräche mit den Ausbildern und nach der Probezeit, ob die Vermittlung erfolgreich war.

Um Jugendlichen ohne schulische oder berufliche Perspektiven über das niederschwellige Angebot der Beratungsstelle zu informieren, hat das KiQ-Team in einer handlichen Broschüre unter dem Titel „Erfolgsgeschichten, die Mut machen“ entsprechende Werdegänge von Azubis zusammengefasst. Zudem wolle man in Zukunft die aufsuchende Arbeit intensivieren und an Schulen sowie Jugendtreffpunkten über die verschiedenen Projektangebote informieren.

 

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