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10.9.2019 - Kinder, Jugend, Schulen

Mit Rekordzahlen ins neue Schuljahr 2019/20

Die Betreuungsplätze sind auf 4534 angewachsen, für 1096 ABC-Schützen hat der Schulalltag begonnen und 3167 Kinder und Jugendliche besuchen eine Ganztagesschule. Bürgermeister Braun hat zum Schuljahresbeginn 2019/20 etliche Rekordzahlen verkünden können, verwies aber darauf, dass steigende Schülerzahlen auch „Herausforderungen“ für die Stadt mit sich bringen.

An der Pestalozzischule wird bis zum Frühjahr 2020 ein Anbau in Modulbauweise hochgezogen, sehr zur Freude von Schulleiter Thomas Bauer. Gerade die Ganztagesbetreuung sorgt an der Grund- und Mittelschule für mehr Raumbedarf. Der Neubau erhält auch eine Mensa. Foto: Ebersberger

„Als Schul- und Bildungsort ist Fürth ungebrochen attraktiv“, kommentierte der Schulreferent das stete Wachstum, das aber gleichzeitig Verpflichtung sei, weiterhin an allen Schulstandorten „optimale und zeitgemäße Bedingungen für gutes schulisches Lernen und Arbeiten zu schaffen.“

Da stehen Erweiterungsbauten wie etwa an der Pestalozzischule (4,5 Millionen Euro) ebenso auf dem Plan wie der Neubau einer zusätzlichen Mensa in der Südstadt (1,6 Millionen Euro). Zudem werden die Maßnahmen an der Frauenschule und der Turnhalle am Hardenberg-Gymnasium fortgesetzt. Planungen laufen auch für die Erweiterungen an den Grundschulen Friedrich-Ebert-Straße, Soldnerstraße, Burgfarrnbach sowie an der Adalbert-Stifter-Schule. An der Spitze der Investitionen sind die Großprojekte Sanierung Helene-Lange-Gymnasium, Neubau Heinrich-Schliemann-Gymnasium und Ludwig-Erhard-Berufsschule. Insgesamt belaufen sich die Investitionen in den nächsten Jahren auf „mehr als 100 Millionen Euro“, so Braun.

Viel getan hat sich bereits bei der Schaffung von Betreuungsplätzen, 4534 sind es an der Zahl – so viel wie nie zuvor. Ebenso zeigt die Kurve beim Ausbau des Ganztagesangebots nach oben. Hier werden stadtweit an allen acht Mittelschulen, den zwei Förderzentren, an beiden Realschulen, an allen Gymnasien und an fast allen Grundschulen 3167 Schülerinnen und Schüler auch nach Unterrichtsschluss betreut und versorgt.

Gerade in der Weiterentwicklung der Ganztagesschulen habe sich die Kleeblattstadt in den vergangenen Jahren besonders etabliert, berichtet Braun. Man dürfe aber vor allem in diesem Bereich „nicht nachlassen, um den gesellschaftlichen Anforderungen an Bildung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf in ganz besonderer Weise Rechnung zu tragen, fügt er hinzu.

Dies gilt ebenso für die Digitalisierung, die weiter von der Stadt gefördert und ausgebaut wird. Markus Braun bedauert hierbei den Rückzug des Freistaates Bayern bei der Finanzierung des digitalen Klassenzimmers, was aber das Engagement der Kommune nicht schmälert. Alle Schulen sollen im neuen Schuljahr ans Glasfasernetz angeschlossen werden, hinzu kommt die jeweils entsprechende Ausstattung wie etwa mobile Endgeräte.

Besonders gefordert sind die Schulen auch beim Thema Migration und Integration. Rund 40 Prozent der Schulanfänger in Fürth sind Kinder mit Migrationshintergrund, Tendenz steigend. Integrative und sprachfördernde Angebote spielen deshalb eine immer wichtigere Rolle. An den acht Grund- sowie den acht Mittelschulen wurden insgesamt 16 Deutschklassen eingerichtet, dazu kommen weitere sechs an den Berufsschulen. Spezielle Ganztagesklassen, Sprachfördermaßnahmen und Vorkurse ergänzen das Angebot.

Insgesamt sieht Bürgermeister Markus Braun die Kleeblattstadt für die Herausforderungen im neuen Schuljahr „gut gerüstet“.

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