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9.10.2019 - Bauprojekte

Siegerentwurf gekürt

Für einen möglichen Neubau des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums hat das Baureferat der Stadt Fürth einen aufwendigen Realisierungswettbewerb durchgeführt. In zwei Phasen kürte nun eine 13-köpfige Jury, die aus Architekten, Vertreter der Schule, Mitglieder der Stadtratsfraktionen, Stadtbaurätin Christine Lippert und Bürgermeister Markus Braun bestand, gestern einen Sieger, der heute bekannt gegeben wurde: Das ama | Architekturbüro aus Burghausen, das zusammen mit der Lohrer.Hochrein Landschaftsarchitekten und Stadtplaner GmbH den laut Lippert in seiner Gesamtheit überzeugendsten Entwurf vorlegte.

Der Siegerentwurf fügt sich laut Jury in die vorhandene Bebauung, tangiert aufgrund seiner Kompaktheit das Landschaftsschutzgebiet nicht und ermöglicht den Erhalt schützenswerter Bäume. Foto: Mittelsdorf

Der Siegerentwurf fügt sich laut Jury in die vorhandene Bebauung, tangiert aufgrund seiner Kompaktheit das Landschaftsschutzgebiet nicht und ermöglicht den Erhalt schützenswerter Bäume. Foto: Mittelsdorf

Eine Besonderheit war laut Braun, der als Referent auch für die Schulen in der Kleeblattstadt verantwortlich zeichnet, dass der Beschluss einstimmig fiel. Und das obwohl insgesamt 49 Wettbewerbsbeiträge eingingen. Daraus wählte die Jury bereits im Juli 13 aus. Zwölf – ein Büro beteiligte sich nicht mehr – gingen mit überarbeiteten Planungen in die zweite und letzte Runde.

Der Siegerentwurf sieht ein kompaktes viergeschossiges Gebäude mit zwei Lichthöfen, die für eine optimale Beleuchtung sorgen. Der Kubus nimmt Bezug auf die umstehenden Gebäude und bezieht als Kulisse die naheliegenden Talauen sehr gut ein. Von besonderer Bedeutung ist für Lippert und Braun, dass mit der Kompaktheit des Neubaus ein geringer Flächenverbrauch einhergeht, dadurch das Landschaftsschutzgebiet nicht tangiert wird und viele der vorhandenen Bäume erhalten werden können. Dazu gehört vor allem auch die schützenswerte alte Eiche auf dem Areal.

Das Ergebnis des Wettbewerbs legt die Baureferentin am Mittwoch, 20. November, dem Stadtrat vor. Das Gremium entschiedet nach Worten von Bürgermeister Braun dann, ob es den von der Jury empfohlenen Weg weiter beschreiten will und ob auf diesen Grundlagen weitergeplant werden soll. Fällt der Beschluss positiv aus, leitet das Baureferat die weiteren Verfahrensschritte ein. Mit einem Baubeginn rechnen Lippert und Braun frühestens im Jahr 2021, eher aber 2022.

Interessierte können die 49 Wettbewerbsbeitrage noch bis Mittwoch, 16. Oktober, jeweils von 9 bis 18 Uhr bei einer öffentlichen Ausstellung im Tagungsraum Rednitz der Stadthalle (Rosenstraße 50, Eingang Wintergarten) ansehen.

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