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24.4.2020 - Stadtnachricht

Massives neues Denkmal

Sie waren die ersten Opfer aus Fürth, die am 12. April 1933 von den Nationalsozialisten im Konzentrationslager Dachau ermordet wurden: Dr. Rudolf Benario und Ernst Goldmann. Die jungen Kommunisten jüdischen Glaubens engagierten sich früh gegen den Naziterror. Seit 2007 erinnert eine Gedenktafel an der Uferpromenade an die beiden Männer. Sie hatten dort an der Rednitz als Mitglieder des damaligen Kanuclubs vermutlich um 1930 drei Birken gepflanzt, die 2018 geschändet und ein Jahr später gefällt werden mussten.

Bei der Konstruktion des neuen Denkmals wird vor allem Stahl zum Einsatz kommen. Foto: Sadi

Jetzt wird ein neues Denkmal an der Uferpromenade errichtet, das Erinnerung und Mahnung zugleich sein soll. Mit dem Projekt, das die Stadt in Kooperation mit dem Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus auf den Weg gebracht hat, sind die Metallgestaltungskünstler Uwe Weber und Roland Hermann beauftragt, die ihre Arbeit heute der Öffentlichkeit vorstellten. Sie zeigt drei stilisierte Birken und das damalige Bootshaus. In wenigen Wochen werden die Fundamente für das rund 25 000 Euro teure Denkmal gesetzt; die offizielle Einweihung folgt, sobald die Veranstaltungsregeln dies wieder erlauben.

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