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21.2.2020 - Sport und Freizeit

Saunagang wird zum Erlebnis

Es ist kein Geheimnis, dass das Fürthermare ein Herzensprojekt von Oberbürgermeister Thomas Jung ist. „Mit dem Thermalbad ging im Jubiläumsjahr 2007 ein Traum in Erfüllung“, sagt Jung unumwunden. Doch gerade die Saunalandschaft war mittlerweile in die Jahre gekommen, vielmehr: Sie platzte aus allen Nähten. Zumal die Konkurrenz nicht geschlafen, weitere Bäder in der Region eröffnet oder nachgezogen haben. Eine Erweiterung der Sauna im Fürthermare war daher dringend nötig.

Da griffen infra-Geschäftsführer Marcus Steurer, Daniela Kiesel, OB Thomas Jung und Vitaplan-Geschäftsführer Horst Kiesel (v. li.) gerne zur Schaufel: Spatenstich für die Erweiterung der Saunalandschaft im Fürthermare. Foto: Wunder

Rund vier Millionen Euro investiert die infra fürth bäder gmbh als Eigentümerin in dieses Projekt. Innerhalb von fünf bis acht Jahren – je nach Auslastung – soll die Investitionssumme mit Gewinn zurückfließen.


Der erste Bauabschnitt mit der Erneuerung des Dampfbades im Innenbereich und dem Bau des Sonnendecks zum Wiesengrund wurde bereits 2019 abgeschlossen. Nun geht es mit aufwendigen Gründungsarbeiten in die nächste Phase.


Ist das Thermalbad das technische Herzstück des Fürthermare, so ist die Sauna das finanzielle, betonte OB Jung. Die kontinuierlich steigenden Besucherzahlen – derzeit sind es über 100 000 pro Jahr – sorgten für die nötigen Gewinne, die den Bäderaltbestand in Fürth sichern. „Ohne den erfolgreichen Saunabetrieb wäre der Unterhalt der beiden Hallenbäder in Stadeln und am Scherbsgraben sowie das Sommerbad ungleich schwieriger“, so der Rathauschef.


 „Um weiterhin Premiumstandard für die Kundinnen und Kunden aus der ganzen Region anbieten und attraktiv halten zu können, ist die Aufwertung der Saunalandschaft unumgänglich und selbstverständlich für uns als Eigentümer“, sagte infra Geschäftsführer Marcus Steurer.  Gleichzeitig wolle man auch nachhaltig und energetisch sinnvoll bauen. „Dieser Anspruch, zusammen mit den schwierigen Bodenverhältnissen am „Scherbsgraben“ macht eine massive Bauweise unumgänglich, die allerdings die Bauzeit vergleichbar mit einem Mehrfamilienhaus in Anspruch nimmt – aber auch eine vergleichbare Lebensdauer beschert“, erklärte Steurer. Die alte Außensauna „Fuego“ wurde seinerzeit in Holzständerbauweise errichtet und war nach zwölf Jahren Dauernutzung verbraucht.


Spätestens an Weihnachten 2020 möchte Vitaplan Geschäftsführer Horst Kiesel die ersten Gästen der neuen, etwa 100 Personen fassenden Eventsauna begrüßen können. „Die Ansprüche der Kunden sind hoch – aber wir werden dann einige Überraschungen zu bieten“, verspricht Kiesel schon heute.


Im Anschluss sollen die neuen Ruhehäuser fertiggestellt und der mediterrane Charakter der Gesamtanlage fertiggestellt werden. Und das alles übrigens bei laufendem Betrieb.

 

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