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27.9.2006 - Kinder, Jugend, Schulen

Bildungsangebot weiter verbessert

Startschuss mit Fischstäbchen: Die 1a der Rosenschule ist die erste Grundschulklasse in Fürth mit Ganztagsunterricht. Dieser Tage erhielten die 23 Mädchen und Buben zum ersten Mal ihr Mittagessen, das von der Küche der gemeinnützigen Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft elan gekocht und geliefert wurde. Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung, Bürgermeister Hartmut Träger und der stellvertretende Schulleiter Markus Braun ließen sich diesen „historischen“ Moment nicht entgehen und besuchten die Erstklässler.

Die Fischstäbchen waren der Hit. Angelika Filz-Gumbmann vom Elternverband, Lehrerin Fernandez, OB Jung, Markus Braun, Bürgermeister Träger und Spielhaus-Mitarbeiter Gebhardt (hinten v. li.).

Foto: Mittelsdorf

Die Rosenschule ist eine von nur zehn Grundschulen in Bayern, für die eine Ganztagsbetreuung vom Kultusministerium genehmigt wurde. Immer wieder hatten sich Jung und Träger an den zuständigen Minister Siegfried Schneider sowie an Staatssekretär Karl Frel-ler gewandt und auf die besondere Situation in der Fürther Innenstadt hingewiesen. Beide sehen im Ganztagsunterricht einen wichtigen Beitrag, um für die Innenstadtkinder ein nachhaltig optimiertes Bildungsangebot bereit zu halten. „Der Schlüssel für eine verbesserte Qualifikation ist eine längere Betreuung“, erklärte Jung. „Alle Untersuchungen, aber auch unsere Erfahrungen mit der Ganztagsbetreuung in der Hauptschule Soldnerstraße belegen, dass das Leistungsniveau sofort deutlich steigt.“ Daher sei der Einstieg, wie er jetzt vom Freistaat praktiziert wird, auch angesichts der Ergebnisse der Pisa-Studie längst überfällig gewesen. Zwar freue er sich, dass eine Fürther Grundschule ausgewählt wurde, für eine Großstadt wie Fürth sei das aber nicht einmal der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.

Die Kinder haben in der Rosenschule von 8 bis 12.15 Uhr Unterricht. Danach werden sie in die Blumenstraße begleitet. Dort ist auch das Spielhaus untergebracht, das bei der Betreuung hilft. „Ohne die Zusammenarbeit mit der städtischen Einrichtung wäre das Projekt nicht realisierbar“, erklärte Braun. An zusätzlichen Mitteln gebe es nur zehn Lehrerstunden pro Woche und 3000 Euro pro Jahr für Honorarkräfte. Unterrichtsschluss ist um 15 Uhr, danach bietet das Spielhaus einen offenen Betrieb, zu dem auch andere Kinder kommen können. Allerdings müssen dafür Karten vergeben werden, wie Mitarbeiter Oswald Gebhardt berichtet: „Sonst wäre der Zulauf nicht mehr kontrollierbar, da der Bedarf sehr groß ist.“

Ein großes Anliegen ist für den stellvertretenden Leiter der Rosenschule, dass das Gebäude in der Theaterstraße 7 saniert wird, da dort das Spielhaus und die Ganztagsbetreuung letztlich einziehen und ein Zuhause finden sollen. Nach dem Umzug kann dann die Rosenschule auf Vordermann gebracht werden. Allerdings steht diese Planung noch unter dem Vorbehalt der Finanzierbarkeit und muss vom Stadtrat abgesegnet werden.

Für OB Jung ist die Optimierung des Bildungsangebotes ein wichtiger Schritt zur Aufwertung des gesamten Stadtteils. Schließlich sei ein attraktives Schulangebot auch mitentscheidend für eine höhere Wohnqualität.

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