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1.10.2007 - Kunst & Kultur

Heitere Töne der Harmonie

Vor einem Jahr ist für die Musikschule Fürth ein Traum in Erfüllung gegangen. Lehrer und Schüler sind nach zwei Jahrzehnten in beengten Verhältnissen in der Kaiserstraße in ihr neues Domizil im Südstadtpark eingezogen. Vorausgegangen waren zahlreiche Gespräche, Verhandlungen und Pläne. Den Schlüssel zum Erfolg lieferte schließlich die Kulturstiftung, durch die die Finanzierung sichergestellt werden konnte.

Den Spatenstich mit einem Paukenschlag gefeiert. V. li.: Hans Georg Rückel, Musikschuleleiter Robert Wagner, OB Jung und Trägervereinvorsitzender Thomas Kohl.

Foto: Mittelsdorf

12 Monate später ziehen der Leiter der Musikschule, Robert Wagner, der Trägervereinvorsitzende Thomas Kohl und dessen Vorgänger Hans Georg Rückel im Beisein von Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung eine erste Bilanz. Und diese fällt überaus positiv aus. Mehr Schüler, mehr Konzerte und mehr Veranstaltungen. „Das Ambiente hält der Qualität der pädagogischen Ausbildung nun in jeder Hinsicht stand“, freut sich Wagner. Mit 1366 Schülerinnen und Schüler, 53 Lehrkräften und über 1600 Fachbelegungen sei die Einrichtung, die auf insgesamt 1500 Quadratmetern zum Singen und Musizieren Platz bietet, voll ausgelastet. „Das Haus wird von allen gut angenommen, auch die Befürchtung, dass die im Vergleich zu früher dezentralere Lage für Schwierigkeiten sorgt, haben sich nicht bewahrheitet“, erklärt er. Leider führe das aber auch dazu, dass die Schule zum ersten Mal in ihrer 22-jährigen Geschichte nicht alle Schüler aufnehmen konnte.

Anerkennung gibt es nach Aussage des Trägervereinvorsitzenden Kohl auch von Bands, Musikern, Eltern und Gästen. Ob Schulräume oder Konzertsaal, der sich durch das Öffnen zum Park hin auch für Open-Air-Veranstaltungen nutzen lässt – die baulichen Voraussetzungen, aber auch die Akustik werden von allen Seiten in den höchsten Tönen gelobt. So zeigten sich laut Wager auch die Mitglieder des Verbands der Bayerischen Musikschulen bei einem Besuch beeindruckt von Einrichtung und Konzept. In Nürnberg überlege sich die Stadt sogar auf Grund des Erfolgs in Fürth, ob ebenfalls ein eigenes Haus errichtet werden soll.

OB Jung freute sich bei dem Treffen über den überwältigenden Zuspruch der Musikschule. Sie sei eine wichtige Einrichtung, da sie Kultur für alle Altersklassen, für jeden Geldbeutel erlebbar mache und die Gemeinschaft fördere. Zudem habe sie sich schon jetzt zu einem beliebten Treffpunkt im Südstadtpark entwickelt, der das gesamte Areal bereichere. Vor allem die Freiluftveranstaltungen haben dem Stadtoberhaupt besonders gefallen.

Fröhliche und harmonische Töne dringen also aus der neuen Musikschule. Auch weil es neben der musikalischen Ausbildung schon immer ein primäres Ziel von Wagner war, Tugenden wie Verantwortung, Toleranz und Verantwortungsbewusstsein für die Gemeinschaft zu vermitteln. Dazu gehört auch, dass Menschen mit Behinderung in den Unterricht integriert werden.

Kein Wunder also, dass der Leiter der Musikschule Fürth resümiert: „Ein schöneres erstes Lebensjahr kann man sich nicht wünschen.“

 

 

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