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22.2.2008 - Kinder, Jugend, Schulen

Im Sommer rücken die Bagger an

„Ein lang gehegter Wunsch der Burgfarrnbacher geht in Erfüllung“, betonte Schulleiterin Waltraud Lieret bei der Vorstellung der Pläne für Neubau und Modernisierung der Farrnbachschule in der Hummelstraße. Insgesamt 7,34 Millionen Euro kostet das Bauvorhaben nach den Worten von Stadtbaurat Joachim Krauße.

Wo jetzt noch Kicker und Tischtennisplatte stehen, beginnen im Juni die Arbeiten für den Anbau der Farrnbachschule. Anschließend wird der Altbau saniert.

Foto: Beres

Mehr als die Hälfte davon schultert die Stadt, den Rest zahlt der Freistaat. Die Arbeiten für den Neubau, der parallel zum bestehenden Sportplatz in den Pausenhof hineinragen und im rechten Winkel an das alte Gebäude angebaut wird, beginnen im Juni und sollen bis August 2009 abgeschlossen sein. Acht neue Klassenzimmer mit den dazugehörigen Fach- und Zusatzräumen sowie ein zweigruppiger Hort entstehen in dem Anbau. Kostenpunkt: 3,24 Millionen Euro.

Die anschließende Modernisierung des bestehenden Gebäudes als zweiter Bauabschnitt soll im Herbst 2010 abgeschlossen sein. Wie der Technische Leiter der Gebäudewirtschaft Fürth Ralf Röder erläuterte, ist der Altbau aus den 1950er Jahren nicht mehr zeitgemäß – auch vom Energieverbrauch her. Fassade und Fenster werden erneuert, im Inneren sind neue Türen, Bodenbeläge, Decken, Leuchten und Heizkörper vorgesehen. Neben zusätzlichen Rettungswegen ist auch ein Aufzug geplant. Das Dach soll nach Süden hin mit Solarzellen gedeckt werden, wie Albert Payer vom Regensburger Architekturbüro D&P erläutert. Für die Modernisierung sind 3,56 Millionen Euro vorgesehen. In einem dritten Bauabschnitt werden anschließend die Außenflächen für rund 540000 Euro gestaltet – unter anderem werden auf dem Pausenhof Bäume als Schattenspender gepflanzt. Die Schulgebäude in der Lehenstraße und im Zehentweg werden erst nach der Sanierung des Standorts Hummelstraße aufgegeben, um während der Bauphase keine Klassen in Container auslagern zu müssen.

Ausgeräumt werden konnten die von den Burgfarrnbacher Stadträten vorgetragenen Bedenken von Anwohnern und Bürgern, die sich vor allem auf die Höhe und mögliche Zufahrt einer Turnhalle beziehen, für die eine Vorbehaltsfläche ausgewiesen wurde. Für den Bau selbst gibt es noch keinen Zeitplan. Zur Farrnbachschule gehören auch die etwa drei Kilometer entfernten Gebäude am Ligusterweg in Unterfarrnbach mit weiteren acht Klassen. Für deren Generalinstandsetzung werden derzeit Vorplanungen getroffen.

Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung freute sich darüber, „dass ein Modell entstanden ist, das schon für Laien sehr aussagekräftig ist“. Investitionen in die Bildung nannte er bestens angelegtes Geld: Die Stadt Fürth investiere weiterhin jeden dritten Euro für Kinder und Jugendliche.

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