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23.9.2008 - Kinder, Jugend, Schulen

Lern-, Arbeits- und Lebensraum

Ein Spielgeräteraum mit Kicker und Billardtisch, zwei Zonen für Stillarbeit, ein Kommunikationsraum – mit der Einführung des achtstufigen Gymnasiums hat sich vieles verändert. „Schule wird Lebensraum“, so Rainer Erhardt, Schulleiter am Helene- Lange-Gymnasium (HLG).

Zusammen mit HLG-Schulleiter Rainer Erhardt (re.) testet Oberbürgermeister Thomas Jung (2. v. re.) den Kicker im Aufenthaltsraum des Erweiterungsbaus.

Foto: Mittelsdorf

Der Erweiterungsbau des HLGs wurde zu Beginn des neuen Schuljahres fertig gestellt und steht nun den Gymnasiasten zur Verfügung. Die von Architekt Willi Bayer konzipierte Halbkuppel, die auf 380 Quadratmetern Aktivzonen sowie Ruhe- und Arbeitsbereiche bietet, wurde zwischen Juli 2006 und August 2008 auf dem Flachdach des naturwissenschaftlichen Bereiches errichtet. Anstoß für das Projekt war die Einführung des achtstufigen Gymnasiums. Auf Grund des Nachmittagsunterrichts und der damit verbundenen längeren Aufenthaltsdauer in den Schulgebäuden, wurde es notwendig, Räume für Stillarbeiten und Hausaufgaben sowie zum Ausruhen zu schaffen.

In großflächigen Aufenthaltsräumen mit vielen Sitzgelegenheiten haben die Mädchen und Jungen ab sofort die Möglichkeit, sich zu unterhalten, zu arbeiten oder einfach ein wenig auszuruhen. Bald sollen dort auch Computer mit Internetzugang zur Verfügung stehen, die den Schülern ein frühzeitiges Erledigen von Recherchen und Referaten ermöglichen. Große Panoramafenster sorgen für einen guten Ausblick sowie eine helle und freundliche Atmosphäre.

Die Gesamtkosten für den Anbau belaufen sich auf 1,3 Millionen Euro. Sie wurden zum großen Teil durch das Investitionsprogramm Zukunft, Bildung und Betreuung des Freistaates (IZBB) finanziert. Für Oberbürgermeister Thomas Jung sind die Fürther Gymnasien nun gut gerüstet, um auf die veränderten Rahmenbedingungen reagieren zu können. Er hoffe, dass das Angebot an Nachmittagsbetreuung auch angenommen werde.

Ob in der Rosen- oder der Maistraße, in Stadeln, Burgfarrnbach oder am Kirchenplatz – derzeit gibt es laut Jung in Fürth so viele Schulbaustellen wie nie zuvor. Von der Kommune werde jeder dritte Euro in Bildung investiert. Damit liege die Kleeblattstadt bayernweit an der Spitze, was auch in Zukunft so bleiben soll.

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