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23.7.2009 - Kunst & Kultur

„Neue Aussichten – changing views“

Das Jüdische Museum Franken in Fürth feiert seinen zehnten Geburtstag und präsentiert aus diesem Anlass seine Dauerausstellung neu. Die Neukonzeption unter dem Motto „Neue Aussichten – changing views“ sieht einen stärkeren Frankenbezug vor und soll den Besuchern vermitteln, dass Franken eine der wichtigsten Wiegen jüdischen Lebens in Süddeutschland war: als bedeutendes Zentrum einer besonders vielfältigen jüdischen Kultur mit eigenen Alltagsbräuchen und jüdisch-fränkischem Dialekt, religiösen Ritualen und berühmten Gelehrten. Die Dauerausstellung zeigt die fränkisch-jüdische Geschichte von den mittelalterlichen Anfängen bis hin zur Gegenwart im Spannungsfeld zwischen Heimat und Exil, Tradition und Anpassung, Vernichtung und Neubeginn.

Die Neukonzeption der Dauer- ausstellung setzt verstärkt auf die Geschichte der Juden in Franken und in Fürth.

Grafik: Jüdisches Museum

Neue Abteilungen entstanden zum bürgerlichen Zeitalter, der Zwischenkriegszeit, der nationalsozialistischen Zeit und der jüdischen Jetztzeit. Die Ausstellung schließt mit einem Interviewprojekt über fränkisch-jüdische Identität, für die unter anderem die Schriftsteller Ruth Weiß und Robert Schopflocher zur Verfügung standen.

Das historische Gebäude in der Königstraße 89 wurde 1999 als Haupthaus des Jüdischen Museums Franken eröffnet. Es zählt heute zu den bedeutendsten Museen für jüdische Geschichte und Kultur in Deutschland und wird in einem Atemzug mit den Museen in Berlin, Frankfurt und München genannt. Mit seinen Ausstellungen und seinem Veranstaltungsprogramm hat es sich einen Namen als wichtiger Impulsgeber in der Auseinandersetzung mit der fränkisch-jüdischen Geschichte und Kultur gemacht. Die Neukonzeption ist auch ein erster Schritt hin zur Realisierung des Neubaus. Durch ihn können im historischen Museumsgebäude zusätzliche Dauerausstellungsflächen gewonnen werden. Im April 2010 wird der zweite und letzte Teil der Dauerausstellung in neuem Kleid eröffnet. Dieser thematisiert dann das Judentum.

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