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2.10.2009 - Soziales & Gesundheit

Baubeginn für neues Wohnheim

Mitte Oktober beginnen die Baumaßnahmen für ein weiteres Wohnheim der Lebenshilfe im Marsweg. Mit dem Neubau ergänzt die Einrichtung ihr bereits bestehendes, differenziertes Wohnangebot für Menschen mit Behinderung um weitere 30 Plätze. Dass ein dringender Bedarf an zusätzlichen Wohnmöglichkeiten besteht, hat die Lebenshilfe durch interne Umfragen ermittelt: Noch immer leben sehr viele erwachsene Menschen mit Behinderung zu Hause in ihren Familien, während sie tagsüber einer Beschäftigung in den Dambacher Werkstätten nachgehen, die in diesem Jahr ihr 45-jähriges Bestehen feiern.

Architekt Gerhard Heß, Hannelore Schreiber von der Lebenshilfe, und der Geschäftsführer der Einrichtung, Werner Winter (v.li.), mit dem Modell des neuen Gebäudes am Marsweg.

Foto: Bidner-Wunder

Die Fertigstellung des aus zwei Häusern bestehenden Komplexes ist für 2011 geplant. Ein Teil ist als dreigeschossiges Gebäude mit drei Gruppen, in denen jeweils zehn Bewohnerinnen und Bewohner leben werden, konzipiert. Es wird ausschließlich Einzelzimmer geben, denen jeweils ein Sanitär- und ein kleiner Vorraum zugeordnet sind. Jede Gruppe verfügt über zusätzliche Gemeinschaftszimmer. Hierdurch wird sichergestellt, dass jede Wohngruppe für sich funktionsfähig ist.

Im Obergeschoss eines separaten, zweigeschossigen Gebäudekörpers wird es Gemeinschafts- und Funktionsräume geben. Im Erdgeschoss des Hauses entstehen Büros für die Einrichtungsleitung, den gruppenübergreifenden Fachdienst sowie die Verwaltung. Werner Winter, Geschäftsführer der Lebenshilfe, ist froh, dass das Grundstück am Marsweg, eines der letzten freien in der Südstadt, erworben werden konnte. „Wir sind hier nicht nur in der Nähe unseres Wohnheims in der Fronmüllerstraße, sondern auch in guter Nachbarschaft zu anderen sozialen Einrichtungen“, betonte er bei einem Pressetermin.

Auch Oberbürgermeister Thomas Jung, Vorsitzender der Lebenshilfe, freute sich, dass die Einrichtung mit ihren zwei Großprojekten (Sanierung der Hallemannschule und der Neubau Marsweg) nun „aus dem Gröbsten draußen ist.“ Bereits zum dritten Mal hat dabei eine Persönlichkeit aus Fürth, die anonym bleiben möchte, der Lebenshilfe großzügig unter die Arme gegriffen. „In Zeiten der Finanzkrise um so bemerkenswerter“, lobte Jung den Spender von 500 000 Euro.

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