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14.7.2009 - Kinder, Jugend, Schulen

Mehr Zeit für den Einzelnen

Seit Anfang Januar betreut die Diplom-Sozialpädagogin Daniela Frühwald die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule an der Kiderlinstraße im Rahmen des Projekts Jugendsozialarbeit an Schulen. Die ehemalige Hausmeisterwohnung wurde dafür zu Büro- und Besprechungsräumen umgebaut und neu möbliert. Bürgermeister Markus Braun schaute sich die nun fertig gestellten Räumlichkeiten vor kurzem an und unterstrich dabei die große Bedeutung der Jugendsozialarbeit.

Jugendsozialarbeiterin Daniela Frühwald und Schulleiter Erhard Wolf (re.) zeigen Bürger- meister Markus Braun (li.) ihren Arbeitsplatz in den neu umgebauten Räumlichkeiten.

Foto: Bidner-Wunder

Zu den bereits fünf an vier Haupt- und einer Grundschule tätigen Sozialpädagogen kommen ab September 2009 drei Vollzeitstellen dazu. „Je früher die Hilfen ansetzen, desto wirksamer sind sie“, betonte er. Und sprach damit auch Daniela Frühwald aus der Seele. „Kinder aus der Grundschule Frauenstraße, wo es eine Jugendsozialarbeiterin gibt, haben weniger Hemmungen zu mir zu kommen“, berichtete sie. Ihr Angebot an die Schülerinnen und Schüler ist zwar niederschwellig und für alle freiwillig und – im Gegensatz zum Schulbesuch – nicht verpflichtend. Aber ihre Funktion ist für alle, ob Lehrer oder Schüler, eben doch neu.

Mittlerweile hat sie aber einen guten Zugang zu den Mädchen und Jungen gefunden. Sie besucht Schüler auch mal zuhause, redet mit den Eltern, hält Kontakt zum Jugendamt und anderen Institutionen. „Ich bin nicht dafür da, dass man Störenfriede im Unterricht bei mir abstellt“, betont die 28-Jährige, „für schulische Belange gibt es zudem eine Beratungslehrerin.“ Schulleiter Erhard Wolf findet es einen „spannenden und fruchtbaren Prozess“, zu beobachten, wie sich die Lehrerschaft und die „Neue“ zusammen entwickeln. „Sie ist etwa bei der Aufarbeitung von Aggressionen viel erfahrener und kompetenter, kann mit einzelnen, in Gruppen und präventiv arbeiten“, sagte er.

Die Jugendsozialarbeiter an Schulen sind nicht den Schulen unterstellt, sondern bei den Sozialen Diensten im Jugendamt. Dessen Leiter, Gerald Karl unterstrich, dass diese fachliche Abgrenzung und die Vernetzung der Sozialarbeiter untereinander den Schulen sehr zugute komme.

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