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1.10.2010 - Kinder, Jugend, Schulen

Erfolgreich in die Ausbildung

Im letzten Schuljahr vor dem Abschluss stehen viele Schüler vor dem Problem, einen geeigneten Ausbildungsbetrieb zu finden. Eine Lehrstelle auszuwählen, die den eigenen Interessen entspricht und Spaß macht, ist oftmals schwer. Auch die Betriebe stehen nicht selten vor einer großen Herausforderung: Sie müssen sich aus einer Fülle von Bewerbern für den geeigneten entscheiden. Haben sie in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht, fällt die Wahl umso schwerer.

Die Stadt startet mit Match Point eine neue Ausbildungsinitiative

Zusammen mit dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Thomas Mörtel (re), dem IHG-Geschäftsführer Christian Nowak (2. v. li.) und Matthias Weigand (li.) von der Firma Bruder stellten Bürgermeister Markus Braun (3. v. li.) und Projektleiter Veit Bronnenmeyer (2. v. re.) die Ausbildungsinitiative „Match Point“ vor, bei der Hauptschüler wie Sergej Lebedev (3. v. re.) – er absolviert sein drittes Lehrjahr beim Burgfarrnbach Spielzeughersteller – einen geeigneten Ausbildungsplatz finden sollen. Foto: Mittelsdorf


Um hier Abhilfe zu schaffen, hat das Schulreferat der Stadt Fürth die neue Initiative „Match Point“ gegründet, die sowohl sogenannten „ausbildungsreifen“ Schülerinnen und Schülern als auch Lehrbetrieben mit Rat und Tat zur Seite steht. Die Hauptaufgabe des Projektes, das vom bayerischen Arbeits- und Sozialministerium aus Mitteln des Arbeitsmarktfonds gefördert wird, sieht der Leiter Veit Bronnenmeyer darin, die Bewerberprofile mit den Anforderungen des Ausbildungsplatzes zu „matchen’’ (zu Deutsch etwa: abzugleichen). Dabei werden zunächst Eignungsprofile der Schüler erstellt, die dann mit den Anforderungen des jeweiligen Betriebs verglichen werden. Kommt es zu einer Übereinstimmung und letztendlich auch zu einem Ausbildungsvertrag, fungieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schulreferates für die Firmen und auch für die Jugendlichen als Ansprechpartner.

Positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem Schulreferat hat bereits der Spielzeughersteller Bruder gesammelt, der sich bei der Ausbildung von Jugendlichen besonders engagiert. Der kaufmännische Leiter des Unternehmens, Matthias Weigand, sieht die Ausbildung als „zentralen Bestandteil der Personalentwicklung des Unternehmens“ und unterstützt daher die neue Initiative sehr gerne.

In der kommenden Woche geht „Match Point“ an den Start. Es werden rund 1000 Fürther Firmen, Betriebe  und Freiberufler mit der Bitte um Rückmeldung angeschrieben. Wer sich an der Aktion beteiligt, ist klar im Vorteil, denn nicht nur die allgemeine Ausbildungssituation in Fürth kann verbessert werden, sondern Firmen können auch ganz gezielt dem Fachkräftemangel entgegentreten.

Bürgermeister und Schulreferent Markus Braun, der für die Initiative zahlreiche Partner, wie beispielsweise das IHK-Gremium, die Kreishandwerkerschaft und das Amt für Wirtschaft gewinnen konnte, lobt das Vorhaben. „Gemeinsam an einem Strang zu ziehen, erhöht die Erfolgschancen auf beiden Seiten“, so Braun, der zudem betont: „Nur wenn in den Betrieben ausgebildet wird, kann dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel erfolgreich entgegengewirkt werden“.

Details zu "Match Point" gibt es unter Infoblatt und Kontakte im rechten Bereich dieser Seite.

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