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7.12.2010 - Kinder, Jugend, Schulen

Phänomene ausprobieren

Für Bürgermeister und Schulreferent Markus Braun ist es ein „wirklich beispielhaftes Projekt“, für die Kinder der Grundschule in der Rosenstraße auch. Aber aus einem ganz anderen Grund. Ihnen bereitet die sogenannte „Mini-Phänomenta“ nämlich sichtbar einen Riesenspaß.

Den Kindern der Grundschule Rosenstraße bereiteten die Stationen der Fürther „Mini-Phänomenta“ einen Riesenspaß. Im Bild das „Klopfophon“, das aus unterschiedlich langen Abflussrohren besteht. Wenn die Mädchen und Buben mit Badelatschen darauf schlagen, erzeugen sie verschiedene Töne. Foto: Mittelsdorf

Dabei handelt es sich um eine Ausstellung mit 25 Einzelstationen in Klassenzimmern, Pausenhalle, Fluren und Treppenhaus. Es gibt zum Beispiel ein „Klopfophon“, einen Sprachschlauch, einen „blinden Fleck“ oder den cartesischen Taucher – all das ermöglicht es den Kindern, auf spielerische Art und Weise naturwissenschaftliche und physikalische Phänomene kennen zu lernen. „Sie experimentieren, tauschen sich untereinander aus und kommen den Lösungen dann von selbst auf die Spur“, erklärte Schulleiter Christian Boeder bei einem Pressetermin das Konzept.

2008 war eine ähnliche Schau, die von der Universität Flensburg entwickelt wurde, schon einmal an der Schule. Da sie so gut ankam, suchte die Schulleitung zusammen mit dem im Schulreferat angesiedelten Projektbüro für Schule und Bildung nach Möglichkeiten, die „Mini-Phänomenta“ in Fürth nachzubauen.

Und so kam es dann zu der laut Braun beispielhaften Kooperation. Im Werkunterricht der Hauptschulen Pestalozzi- und Pfisterstraße fertigten die Schülerinnen und Schüler die Podeste, die von Grundschülern in der Rosenstraße und am Kirchenplatz bemalt wurden. In den Berufsschulen wurden die Objekte zusammengebaut und die Bildungspaten des Freiwilligen Zentrums Fürth, Norbert Fischer und Günther Ruppert, sorgten in rund 60 Stunden ehrenamtlicher Arbeit für den Feinschliff. Die Materialien stellte die Firma Obi auf Veranlassung von Geschäftsführer Hannes Streng zur Verfügung.

Acht Wochen dauert es nach Meinung der Pädagogen bis die Kinder hinter die Geheimnisse der Experimente kommen. Ist dies der Fall, wird die Fürther „Mini-Phänomenta“ weitergegeben. „Es sollen möglichst viele Schulen von diesem Gemeinschaftsvorhaben profitieren“, erläuterte Bürgermeister Braun.

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