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16.12.2020 - Kinder, Jugend, Schulen

OB Jung zieht positive Kinderbetreuungsbilanz

Die Sicherstellung der Kinderbetreuung gehört zu den wesentlichen und ganz entscheidenden Aufgaben und Zielen der Stadt Fürth. Viel sei in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht worden, „aber noch mehr Projekte wollen wir umsetzen“, erklärte Oberbürgermeister Thomas Jung im Rahmen der Vorstellung der Kinderbetreuungsbilanz 2020.

Gleich 40 Plätze sind im vor wenigen Monaten eröffneten neuen städtischen Kinderhort „BauDenkMal“ in Burgfarrnbach geschaffen worden. Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich dort einfach pudelwohl, im Hintergrund Hortleiterin Lisa Eßel (2.v.li.) und ihr Team. Foto: Ebersberger

Im Bereich der Krippenplätze wurde eine Gesamtversorgungsquote von 31 Prozent erreicht. Damit, so Jung, sei auch der derzeitige Bedarf gedeckt. Die Zahl der Krippenplätze beläuft sich wie schon im Jahr 2019 auf 1009, hinzu kommen 235 Plätze in der Tagespflege sowie elf im Netz für Kinder. Der Ausbau ist allerdings im vollen Gange, so stehen für das Jahr 2021 vier Neueröffnungen mit insgesamt 108 weiteren Plätzen auf dem Plan.

Weiterhin liegt der Fokus bei den Drei- bis Sechsjährigen, deren Zahl seit Jahren kontinuierlich steigt und derzeit bei 4600 Mädchen und Jungen liegt. „Hier müssen wir weiterhin noch was tun“, so Jung. Entsprechend ambitioniert und ehrgeizig ist auch das derzeit laufende Betreuungsprogramm, „das größte der Stadtgeschichte“, merkt das Stadtoberhaupt an. Entsprechend wurden 2020 rund zwölf Millionen Euro in den Kita-Ausbau investiert, für das Jahr 2021 sind gar 13 Millionen Euro eingeplant.

Wurden seit 2013 rund 600 Kita-Plätze geschaffen, sollen in den kommenden Jahren noch rund 1000 folgen. Dabei werden schon in 2021/2022 mehr als 550 Kindergartenplätze realisiert – knapp 340 allein in 2021. Zudem liegen konkrete Anfragen für weitere rund 350 Plätze bereits vor. Private Investoren sowie Wohlfahrtsverbände oder Kirchen unterstützen die Stadt bei der Sicherung der Vollversorgung. Alleine könne die Stadt diesen Kraftakt nicht stemmen.

Die dadurch entstandene Vielfalt der Angebote sei aber auch eine Fürther Stärke, verrät Tobias Thiem im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien für die Kindertageseinrichtungen zuständig. Von der Barfuß- über die Sport-Kita bis zur Kreativ- und erlebnispädagogischen Kita reicht die Palette.

Sehr gut zeigt sich auch die Situation an den Schulen. Die Hortplätze sind um 40 auf 1280 gestiegen. Eine offene Ganztagesschule besuchen 1965 Mädchen und Jungen, in der gebundenen Ganztagesschule sind es 1125. Beide Angebote machen demnach fast 70 Prozent aller Betreuungsplätze im Schulkinderbereich aus.

Nur geringfügig unter dem Vorjahreswert (4516) bleibt die Anzahl der versorgten Schülerinnen und Schüler. Man bewege sich aber dennoch „nahe am Maximum“ so Bürgermeister und Schulreferent Markus Braun. Mehr als jedes zweite Grundschulkind ist mittlerweile versorgt, die Betreuungsquote geht an einzelnen Schulstandorten sogar schon weit über die 60-Prozent-Marke hinaus.

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