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Aktuelles Schule und Bildung

26.11.2021 - Bauprojekte

Moderne Sportstätte für Schul- und Vereinssport

Die Stadt baut an der Grundschule Seeackerstraße für 13 Millionen Euro nicht nur eine innovative Dreifachsporthalle, sondern bringt auch die Außenanlagen Schule auf Vordermann.

So sollen sich die Dreifachsporthalle und der neu gestaltete Pausenhof mit Blick von der Seeackerstraße künftig präsentieren. (Grafik: Architekturbüro Hartmann & Helm)

Die ersten Vorarbeiten waren bereits bewerkstelligt, der offizielle Startschuss für den Bau einer neuen Dreifachturnhalle an der Seeackerschule ist aber erst jetzt mit dem obligatorischen Spaten-stich gefallen. Große Freude bei allen Beteiligten herrschte nicht nur ob des absolut im Zeitplan liegenden Baubeginns. Der Neubau schließt auch eine weitere Lücke im Fürther Sportstättenangebot.

Bürgermeister Markus Braun – auch zuständig für Sport und Schulen – sieht gar einen "Wendepunkt". Nachdem man in den vergangenen Jahren "etwas in Rückstand" geraten sei, "holen wir nun kräftig auf", so Braun. Die Hardenberg-Halle wurde ebenso auf Vordermann gebracht wie die Halle am Ligusterweg, zudem konnte 2017 das Julius-Hirsch-Zentrum eingeweiht werden. 
Dennoch besteht auch künftig Bedarf, "weshalb wir weiter investieren", erklärte Oberbürgermeister Thomas Jung. In Stadeln soll eine weitere Dreifachhalle entstehen, am HLG gar eine Sechsfachhalle. Mit der zunehmenden Zahl an Ganztagesbetreuung sei es umso wichtiger, "dass den Schülerinnen und Schülern auch eine Sportmöglichkeit bereitgestellt wird", so Jung. 
Genutzt werden soll die Halle an der Seeackerschule auch von Mädchen und Jungen der Grundschule Sack und der Pestalozzischule. Außerhalb der Schulzeiten ist eine Vereinsnutzung mit eingeschränktem Wettkampfbetrieb vorgesehen. 

Das entstehende Gebäude mit einer in drei gleichgroße Sportfelder unterteilbaren Hallenfläche von rund 1200 Quadratmetern erhält einen Zuschauerbereich mit zirka je 100 Sitz – und Stehplätzen sowie Sportgeräte-, Umkleide- und Funktionsräume. Auch ein Konditionsraum ist geplant. Zur barrierefreien Erschließung der Halle wird ein Aufzug eingebaut. 

Zur besseren Einfügung in die Umgebung wird das Gebäude um ein Geschoß "eingegraben", somit liegt das Fußbodenniveau der Sporthalle etwa 3,60 Meter unter dem des Schulhofes. Das sichtbare Volumen und die Höhe der Sporthalle werden damit reduziert, nur etwa die Hälfte des Volumens des Baukörpers bildet sich oberirdisch ab. Darüber hinaus soll das Dach begrünt werden. Nicht nur deshalb sprach Baureferentin Christine Lippert von einem "sehr innovativen Projekt".

Drei Oberlichtbänder sind zudem in das System der natürlichen Be- und Entlüftung eingebunden, zur Wärmeversorgung dienen zwei Wärmerückgewinnungspumpen, ergänzt wird die Anlage von einer Fußbodenheizung. Im Ausbau sind robuste und nachhaltige Materialien vorgesehen, die einen wirtschaftlichen Unterhalt ermöglichen. So wird die tragende Dachkonstruktion aus Holz ausgeführt. Auch der flach gedeckte Baukörper zum Pausenhof und nach Süden erhält eine Holzfassade. 

Im Zuge des Sporthallenneubaus werden die gesamten Außenanlagen der Seeackerschule einschließlich des bestehenden Pausenhofes erneuert. "Angesichts dieser tollen Zukunftsaussichten nehmen wir den nicht zu vermeidenden Baulärm gerne in Kauf", verriet Schulleiter Michael Stiegler. 

Läuft alles nach Plan ist im Herbst 2023 mit der Fertigstellung der ins-gesamt rund 13 Millionen Euro teuren Baumaßnahme zu rechnen.

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