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29.6.2017 - Bauprojekte

Urbanes Lebensgefühl in historischem Bau

Sowas hat Fürth und der Region noch gefehlt: Mit einem völlig neuen und innovativen Gastronomie-Konzept beleben die Inhaber von Boeheim Bier ab dem Frühjahr 2018 das alte Jugendstil-Sudhaus der ehemaligen Humbser-Brauerei in den Malzböden.

Urbanes Feeling inmitten historischer und traditionsreicher Umgebung: Sehr zur Freude von Immobilienentwicklerin Isabell Fürsattel und OB Thomas Jung (2. v. re.) betreiben Fabian Faßmann, Claus und Ralph Weiß (v. li.) von Boeheim Bier ab dem Frühjahr 2018 die Gastronomie im ehemaligen Sudhaus in den Malzböden. Foto: Wunder

Die Brüder Claus und Ralph Weiß sowie ihr Freund Fabian Faßmann legen ihren Fokus dabei ganz klar: auf Bier.
Das Trio möchte mit regionalen und internationalen Marken Liebhaber des Gerstensafts aus der ganzen Region anlocken. Aus 15 festen Zapfhähnen, sogenannten Taps, soll das Traditionsgetränk dann laufen. Aus vier davon die hauseigenen, von Vater Martin Weiß in Pegnitz gebrauten Boeheim-Sorten Hell, Pils, IPA und Spezial. Weitere sechs sind dauerhaft für regionale Brauereien reserviert: Einen festen Platz wird das Fürther Grüner haben, in Gesprächen ist man bereits zum Beispiel mit den Machern von Schanzenbräu und NBG aus Nürnberg, Mahrs aus Bamberg sowie Riedenburger. 
Fünf Zapfhähne werden mit immer wieder wechselnden anderen regionalen, aber auch internationalen Bieren bestückt. Dazu kommen Flaschenbiere.

Die Gastronomieräume teilen sich in drei Bereiche auf. Der Biergarten mit 80 Plätzen soll modernes fränkisches Lebensgefühl verströmen. Im Taphouse dreht sich alles nur um den Gerstensaft. Zwei kupferne Sudkessel dort werden angehoben und aufgeschnitten, unter anderem entsteht so eine Bar. Dazu kommt das Restaurant samt Terrasse mit insgesamt rund 150 Plätzen. Im kleinen Pförtnerhäuschen an der Fichtenstraße ist zudem in Zusammenarbeit mit der Rösterei Fortezza ein Tages-Café geplant.

"Uns zu öffnen, mit anderen Brauern zusammenzuarbeiten, das ist für uns der Schlüssel", sagt Ralph Weiß. Sein Bruder Claus vergleicht die neue Eventgastronomie in der Schwabacher Straße mit Kult-Gasthäusern wie das "Altes Mädchen" in Hamburg oder dem "Liebesbier" in Bayreuth: "Das wird ein Leuchtturmprojekt für die Region", verspricht er. Mit dem Sudhaus habe das Boeheim-Projekt zudem eine "ideale Location" gefunden: "Wir haben uns sofort in das Objekt verliebt, als wir zum ersten Mal hier waren", freuen sich die Brüder.

Bis zur geplanten Eröffnung im März 2018 steht allerdings noch ein gutes Stück Arbeit an - vor allem in dem Gebäude: "Das ist wahrlich eine Herkules-Aufgabe, aber wenn's jemand kann, dann die Familie Streng", ist Claus Weiß überzeugt.
Gemeint ist das Geschwisterpaar Isabell Fürsattel und Philipp Streng, Geschäftsführer der MIP Immobilien Verwaltungs GmbH, die auf rund 7500 Quadratmetern Gewerbeflächen für Büros, Praxen oder Ladenlokale auf dem ehemalige Tuchergelände an der Schwabacher Straße entwickelt haben. "Das Konzept hat uns einfach überzeugt", begründen sie die Auswahl ihres Pächters.

Auch Oberbürgermeister Thomas Jung war bei der offiziellen Vorstellung begeistert: "Ich freue mich sehr, dass diese Perle Fürths nicht hinter verschlossenen Türen bleibt, sondern nun wieder eine Zukunft hat." Immerhin handle es sich um das "weltweit einzige Jugendstil-Brauhau", dessen Bau damals sogar teurer gewesen sei, als der des Stadttheaters – "das zeigt auch die große Bedeutung des Bieres in der Kleeblattstadt", sagte er.

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