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13.12.2023 - Kunst & Kultur

Das Internationale Klezmer Festival Fürth heißt jetzt JEWISH MUSIC TODAY FÜRTH

Kommuna Lux präsentieren wilden Klezmer gemixt mit rauhem Balkan-Brass. Foto: Vasiliy Galushkin

Schon seit langem präsentiert das Internationale Klezmer Festival Fürth viel mehr als es im Titel verspricht. Deshalb übernimmt mit dieser Ausgabe der Untertitel "Jewish Music Today" das Ruder. 

Von Freitag, 8., bis Sonntag, 17. März präsentiert die Kleeblattstadt gelebte jüdische Musikkultur aus der ganzen Welt – von Klezmer Fusion bis Kabbalah-HipHop – und setzt damit ein Zeichen für kulturellen Austausch und ein friedliches Miteinander. 

Den Anfang macht am Freitag, 8. März, – nach dem kultigen Klezmer-Tusch vom Rathausbalkon durch Klezmaniaxx – die junge israelische Künstlerin Hadar Maoz. Fest verwurzelt in der Jahrtausende alten persisch-bucharischen Tradition geht sie Verbindungen zu moderner westlicher Musik ein. Im Anschluss an das Eröffnungskonzert geht es in vier Kneipen (Kaffeebohne, Bistro Galerie, Kulturort Badstraße 8 und Babylon) mitten in der Stadt bei freiem Eintritt weiter: Mit Live-Musik von Mesinke, dem Brinkmann-Spehl-Duo, Folkadu und Masha The Rich Man. Der Samstag, 9. März, steht im Zeichen voller Klezmer-Power: Der Weltklasse-Klarinettist Michael Winograd kommt mit einer achtköpfigen Kapelle und bringt das großartige Album „TANZ!“ des legendären Dave Tarras live auf die Bühne. Ausklingen wird der Abend mit einem exquisiten Klezmer-Duo aus Österreich, den Klezmer Brothers.

Am Sonntag, 10. März, hält Jiddischland Einzug: Das Tants-Hoyz lädt zum Tanzen ein. Tanzmeister Andreas Schmitges wird charmant und unkompliziert alle Schritte erklären. Und auch das speziell vom Kulturamt Fürth in Auftrag gegebene Kinder-Musical Ben & David steht an diesem Tag auf dem Programm. (Vorstellungen für Grundschulen am Montag, 11. März).

Am Montag, 11. März, halten Susi Evans & Szilvia Csaranko in der Kofferfabrik den Motor des Festivaltankers warm. Ab Dienstag bricht dieser dann auf zu all den vielfältigen Genre-Ufern, die die Jüdische Musik zu bieten hat: Ola Bilinska singt jiddische „Libelider“ mit keltischer Harfe und Synthesizer (Dienstag, 12. März). Halva, ein achtköpfiges Ensemble, färbt Klezmer entsprechend seiner sechs Nationalitäten ein (Mittwoch, 13. März). Flamenco und Fado in ladinischer Sprache – das portugiesische Quartett Al’Fado bringt die sefardische Musik ins Festival (Donnerstag, 14. März). 

Freitag (15. März) ist bekanntlich Party-Tag und somit gibt es Live-Disko mit dem Orkestar Kriminal sowie Kommuna Lux, die den unbestuhlten Saal des Kulturforums sicher zum Kochen bringen. Am Samstag, 16. März, folgt grandiose Vokal-Akrobatik mit Victoria Hanna, der „Godmother of Kaballa-HipHop“. Der nächste Vokal-Künstler folgt ihr an diesem Abend direkt auf die Bühne: Ari Lesser, vielen bekannt aus den Sozialen Medien. Hier hat er die Psalmen sowie etliche Passagen und Ge-schichten aus der Thora in alltagstaugliches Englisch übersetzt und rappt sie a capella Auch Reggae kann er außerordentlich gut und sieht sich in erster Linie als Vermittler, Botschafter und Kommunikator. Special-Guest seiner Performance wird DJ und Musiker Yuriy Gurzhy sein, den das Fürther Publikum noch von den früheren Klezmer-Diskos kennt. 

Geschlemmt werden kann auch endlich wieder – diesmal in der Kofferfabrik: Der Koffer-Klezmer-Bruch mit den Hawaras sorgt für Leib- und Ohrenschmaus am letzten Festival-Sonntag, 17. März. Der vielleicht größte Geheimtipp des Festivals ist der Pianist Itay Dvori, Erfinder des Genres „Comic-Konzert“, in Fürth mit einem Programm zu Gast, das sich mit der Identität jüdischer Frauen in Deutschland befasst. Zum Finale im Stadttheater kommt eine ganz große Band der Szene: Kroke! – Nach längerer Pause sind die Krakauer, die Steven Spielberg einst entdeckte, mit ihrem neuen Album „Loud Silence“ wieder dabei! Der kunstkeller o27 hängt noch ein Konzert mit der Frauenpower-Band Haze’evot an, und dann schließt sich der Konzertrahmen des Festivals. 

Festivalzentrum ist wie immer das Kulturforum Fürth. Wer mehr als drei Konzerte besuchen möchte, für den lohnt sich die JMT-FestivalCard

Die beliebten Musik- und Tanzworkshops mit den Stars des Festivals finden 2024 wieder statt (Samstag, 9., und Sonntag, 10. März Anmeldung ab sofort möglich) – zusätzlich gibt es einen Workshop für Jugendliche und junge Erwachsene, die unter Anleitung von Yuriy Gurzhy und Victoria Hanna dazu animiert werden, ihren eigenen Soundtrack für die Stadt zu komponieren (Montag, 11., bis Freitag, 15. März, mit Abschlusskonzert auf der Festival-Hauptbühne am Samstag, 16. März). Ein öffentlicher Schabbat-Gottesdienst lädt alle herzlich in die Fürther Synagoge ein. Abgerundet wird das Programm wieder durch Filme und Führungen.

Alle Infos zum Festivalprogramm und Ticketverkauf gibt es unter https://www.jewish-music-today.de/.


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Das Festival wird unterstützt von

 

MIP




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