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24.1.2024 - Kunst & Kultur

Heino Jaeger in der kunst galerie fürth

Heino Jaeger war ein Ausnahmekünstler. Er schuf nicht nur ein äußerst facettenreiches bildnerisches Werk, sondern er besaß auch ein sprachkünstlerisches Talent, das ihn in den frühen 1970er-Jahren durch verschiedene Radiosendungen und LP-Veröffentlichungen kurzzeitig zur Kultfigur machte.

Heino Jaeger

Foto: Heino Jaeger

Das Zeichnen und Malen bildete die große Konstante in seinem Leben. Der 1997 im Alter von 59 Jahren verstorbene Künstler war ein genauer Beobachter seines Umfelds, insbesondere des typisch kleinbürgerlichen Habitus im Nachkriegsdeutschland. Sein Werk, von dem über 2000 Arbeiten erhalten sind, brilliert durch einen formalen und inhaltlichen Reichtum.

Erstmals im süddeutschen Raum wird Jaeger in der umfassenden Ausstellung „Man glaubt es nicht“ gezeigt, die von Samstag, 27. Januar, bis Sonnatg, 7. April, in der kunst galerie zu sehen ist. Sie versammelt rund 100 Leihgaben aus der Sammlung Christoph Hofmann – darunter Zeichnungen, Malerei, Skizzen und Comics. Darüber hinaus kann der Sprachkünstler Heino Jaeger über zahlreiche Hörstücke entdeckt werden.

Das Rahmenprogramm:

Freitag, 26. Januar, 19 Uhr:
Eröffnung: Grußwort von Benedikt Döhla (Referent für Soziales, Jugend und Kultur) und Einführung von Natalie de Ligt (Leiterin kunst galerie fürth)

Mittwoch, 21. Februar, 18.30 Uhr:
Dr. Thomas Röske ist Leiter der Sammlung Prinzhorn Heidelberg, ein Museum für Kunst von Menschen mit psychischen Ausnahmeerfahrungen. Für ihn stellt das themen- und facettenreiche Werk von Heino Jaeger ein Grenzphänomen zwischen traditioneller Kunst und Outsider Art dar. Über die ebenso spannenden wie fließenden Übergänge und andere bemerkenswerte Aspekte bei Heino Jaeger spricht Thomas Röske.

Mittwoch, 13. März, 18.30 Uhr
Natalie de Ligt im Gespräch mit Sebastian Möllers: Sowohl das bildnerische als auch das sprachkünstlerische Werk Heino Jaegers ist getragen von Momenten der Realsatire. Was zunächst humorvoll erscheint oder zum Lachen bringt, birgt meist auch etwas Tragisches. Die meisten Arbeiten entzünden sich an dieser faszinierenden Ambivalenz. Im Gespräch mit Dr. Sebastian Möllers, Leiter der Museen Stade, soll diesem Aspekt nachgegangen werden.

Sonntag, 7. April:
Letzter Tag - Eintritt frei - Special guest
16 Uhr: Führung mit Anders Möhl
Der Künstler, Autor und Mitbegründer der Nürnberger Galerie Bernsteinzimmer spricht über die Ausstellung, kommentiert Heino Jaegers Werke und beantwortet Fragen der Besucherinnen und Besucher.
 

Weitere Termine:

Dienstag, 30. Januar und 19. März, jeweils 14 Uhr:
Im Dialog. Führung für Menschen 55+; vier Euro / ermäßigt zwei Euro.

Freitag, 2. Februar, 15 Uhr: Führung mit Natalie de Ligt (Leitung)

Mittwoch, 7. Februar, 17 bis 18 Uhr: Livespeaker

Freitag, 1. März, 15 Uhr: Führung mit Natalie de Ligt (Leitung)

Sonntag, 10. März, 11 Uhr: Führung mit Susann Scholl (Kuratorin)

Mittwoch, 20. März, 17 bis 18 Uhr: Livespeaker

 

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag, 13 bis 18 Uhr, Sonntag und Feiertag, 11 bis 17 Uhr, Montag und Dienstag geschlossen (auch an Feiertagen). Karfreitag: Freitag, 29. März, 11 bis 17 Uhr.

Eintritt: drei Euro, ermäßigt einen Euro.


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