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Zweite Runde für das Figurentheaterfestival

Das von den Kulturämtern Erlangen, Nürnberg, Schwabach und Fürth organisierte Figurentheaterfestival konnte im vergangenen Mai aufgrund der Coronapandemie nur als abgespecktes Digitalprogramm stattfinden. Nunmehr sollen die damals abgesagten Programmpunkte nachgeholt werden.

Und so gibt es von Donnerstag, 23. bis Sonntag, 26. September, viel zu entdecken in der Fürther Innenstadt. Leerstehende Ladenlokale, das Babylon-Kino, das Altstadtapartment und das Helene-Lange-Gymnasium werden zu Spielorten für kleine Roboterwesen, Algorithmen, animierte Figuren und fürs Publikum. Denn viele Stationen laden zum Mitmachen ein. Am besten man bucht für alle oder einige Installationen ein Zeitfenster unter figurentheaterfestival.de und begibt sich auf eine Reise durch die Welt der Dinge. Die Installationen dauern zwischen fünf und 20 Minuten und sind exklusiv für ein bis drei Hausstände gleichzeitig erlebbar.

Im Babylon-Kino kann man erstmal richtig Sonne tanken. Sieben verschiedene Sonnenaufgänge stehen im Automaten der „Scheinzeitmenschen“ zur Auswahl. Wie knifflig es sein kann, sich einen Platz an der Sonne zu sichern, zeigt die Installation von Yvonne Dicketmüller.

Installation Antrilope

Die Installation der Antrilope bietet die Gelegenheit zum Tanzen und Bewegen. Illustration: Clemens Rudolph

Gleich nebenan in der Königstraße 147 – dem kultur.lokal.fürth – gibt es beim Figurentheater Wilde & Vogel zwei Gedichte von Emily Dickinson zum Aussuchen und eine zehnminütige Privatvorstellung. Intim wird es auch bei der Choreografin Barbara Bess. Sie lädt in den Kellerräumen des ehemaligen Wilhelmsbades zum Ritual ein. Die Installation der Antrilope bietet die Gelegenheit zum Tanzen und Bewegen. Doch aufgepasst, wenn man den Mindestabstand von 1,50 Meter zueinander unterschreitet, passieren unglaubliche Dinge. Näher herankommen lohnt sich jedoch bei der Installation „Datamirror“ des Künstlerduos Anders Eiebakke und Nando Schneider. Im Schaufenster des ehemaligen Kreutzers Spezialitätenladen gibt der Datenspiegel nach dem Vorbild von Amazon, Google oder Microsoft alle persönlichen Informationen wieder, die von den Passierenden, hier nach Einwilligung, gespeichert werden.

Wem das noch nicht unheimlich genug ist, der kann in der unbewohnten Wohnung des Ensembles #mysharedspace im Altstadtapartment nach den Spuren der Bewohnerin suchen. Richtig immersiv wird es dann im handgemalten Shoebox-Diorama „Die Fernwehoper“ des niederländischen Künstlers und Illustrators Daniel Ernst.

Und wer sich schließlich in eine andere Welt geträumt hat, der kann auch gleich die phantasievoll gezeichneten Figuren der KnickTick-Crew in einer Video-Klang-Installation bestaunen und selbst kreativ werden. Die Crew lädt ein, gemeinsam „Cadavre Exquis“ zu spielen und Figuren zu zeichnen, die sich jedweder Logik entziehen.

Programmübersicht und Kartenreservierungen unter www.figurentheaterfestival.de.


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