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Update 3.12. 2021 - Stadtnachricht

Corona-Maßnahmen in Bayern

Update 3.12.:
Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben bei ihrem letzten Treffen weitere bundesweit geltende Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie getroffen. In Bayern sind bereits seit 24. November verschärfte Regelungen in Kraft, die nun zum Teil entsprechend des bundesweiten Beschlusses ab Samstag, 4. Dezember, angepasst werden:

Kontaktbeschränkungen: Ungeimpfte Personen dürfen sich nur noch mit den Mitgliedern des eigenen Haushalts und zwei weiteren Personen eines weiteren Haushalts treffen. Kinder, die noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind sowie Geimpfte bzw. Genesene werden nicht mitgezählt.

Gastronomie: Hier gilt weiterhin die 2G-Regel, allerdings nun auch für die Bewirtung im Außenbereich.

Überregionale Sportveranstaltungen wie etwa Fußballspiele finden ohne Zuschauer statt.

Im Handel wird ebenfalls 2G eingeführt. Ungeimpfte Personen haben ab Mittwoch, 8. Dezember, nur noch Zugang zu Geschäften des täglichen Bedarfs. Dazu zählen etwa Lebensmittelgeschäfte, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Zeitungsläden und Buchhandlungen, Blumengeschäfte, Tier- und Futtermittelmärkte, Bau- und Gartenmärkte und der Großhandel.

Darüber hinaus sind an Silvester und am Neujahrstag Ansammlungen auf öffentlichen Straßen und Plätzen verboten, ein Feuerwerksverbot durch die Kommunen auf öffentlichen Plätzen sowie ein Verkaufsverbot für Pyrotechnik werden geprüft.

 

 

Die bayerischen Krankenhäuser und Intensivstationen sind nahezu ausgelastet und die Lage ist angesichts weiter steigender Infektionszahlen sehr ernst.

Blockieren. Bremsen. Boostern

Stand bis 3.12., Aktualisierung folgt. "Blockieren. Bremsen. Boostern". Strategie der Bayerischen Staatsregierung zum 24.11.2021. Copyright: Bayerische Staatsregierung


Ab Mittwoch, 24. November, gelten daher landesweit bis Mittwoch, 15. Dezember, verschärfte Maßnahmen, von denen vor allem Ungeimpfte betroffen sind. Unter dem Motto "Blocken. Bremsen. Boostern" treten folgende verschärfte Maßnahmen in Kraft:

Kontaktbeschränkung: Maximal fünf ungeimpfte Personen aus maximal zwei Haushalten dürfen sich treffen. Kinder, die noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind sowie Geimpfte bzw. Genesene werden nicht mitgezählt.

2G-Regel: Körpernahe Dienstleistungen wie beispielsweise der Besuch beim Friseur und in Nagelstudios ist nur noch Geimpften und Genesenen erlaubt. Auch zu Hochschulen und vergleichbaren Einrichtungen wie Musik- und Fahrschulen, Bibliotheken und Archiven haben ausschließlich Geimpfte oder Genesene Zutritt.

2G-Plus-Regel: Der Besuch von Kultur-, Freizeit- und Sportveranstaltungen, Fitnessstudios sowie Freizeiteinrichtungen wie Bäder, Saunen, Spielhallen und auch von Messen ist nur noch geimpften oder genesenen Personen gestattet, die zusätzlich über einen negativen Testnachweis verfügen; ein Schnelltest ist hierfür ausreichend. Gleiches gilt für private und öffentliche Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten wie Weihnachtsfeiern, Hochzeiten oder Geburtstage, die nicht in Gastronomiebetrieben stattfinden. Überall, wo 2G-Plus gilt, sind nur 25 Prozent der möglichen Besucherzahlen zulässig und es gilt FFP2-Maskenpflicht.

In der Gastronomie bleibt es bei der 2G-Regel, allerdings schließen Lokale bereits um 22 Uhr. Erlaubnisbedürftige reine Schankwirtschaften, Diskotheken, Clubs und Bordelle müssen schließen.

Der Handel sowie medizinische, therapeutische und pflegerische Dienstleistungen bleiben von der 2G-Regel zwar ausgeschlossen, in Geschäften ist die Kundenzahl jedoch auf eine Person pro zehn Quadratmeter begrenzt.

Schulen und Kitas bleiben geöffnet. Allerdings wird das Testangebot weiter ausgeweitet und die Maskenpflicht gilt nun auch im Sportunterricht.

Gottesdienste oder Zusammenkünfte können unter Einhaltung der 3G-Regel ohne Personenobergrenze stattfinden; ansonsten richtet sich die Höchstteilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss. 

Alle ungeimpften Beschäftigten müssen sich – unabhängig des Arbeitsbereichs – entsprechend des bundesweiten Infektionsschutzgesetzes täglich testen.

Ungeimpften 12- bis 17-Jährigen, die in der Schule regelmäßig negativ getestet werden, bleibt der Zutritt nach 2G-Regelung übergangsweise bis Ende Dezember zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten, in der Gastronomie und dem Beherbergungswesen erlaubt.

3G in in öffentlichen Verkehrsmitteln:  Seit 24. November müssen auch Fürther Fahrgäste also bis auf Weiteres gegen Corona geimpft, von Covid-19 genesen oder negativ auf das Virus getestet sein und dies per Impfpass, Testbescheinigung oder per App belegen können. Ausnahmen gibt es für Schülerinnen und Schüler.

Weitere Verschärfungen drohen regionalen Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 1000: Freizeit-, Sport- oder Kulturveranstaltungen sind verboten; Gastronomie, körpernahe Dienstleistungen, Beherbergungsstätten sowie Sport- und Kulturstätten müssen schließen. Hochschulen wechseln in den Online-Betrieb. Die Begrenzungen im Handel werden auf eine Person pro 20 Quadratmeter erhöht.

 

Fünfzehnte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (15. BayIfSMV) vom 23. November 2021

Häufig gestellte Fragen, beantwortet von der Bayerischen Staatsregierung

Aktuelle Corona-Ampel

Aktuelle Krankenhausfälle in Bayern (laut LGL)

Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und weiterer Gesetze anlässlich der Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite vom 22. November 2021

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