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9.1.2023 - Stadtnachricht
Beeindruckende Zahlen trotz der Krisen

Trotz aller Herausforderungen konnten beim traditionellen Jahresgespräch positive Zahlen für das Jahr 2022 präsentiert werden. (Foto: Sadi)

Oberbürgermeister Thomas Jung wartete im Rahmen seines traditionellen Jahrespressegespräches mit "gewaltigen Zahlen" auf. Die Arbeitslosenquote blieb in 2022 beständig unter fünf Prozent (aktuelle 4,7), trotz Corona ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten auf ein Allzeithoch von mehr als 51 000 gestiegen und die Gewerbesteuerreinnahmen beliefen sich auf den Rekordwert von über 94 Millionen Euro (Vorjahr 72 Millionen). Darüber hinaus "geht in 2023 ein Jahrzehnt des Schuldenabbaus zu Ende." Der Stadt gelang im Jahr 2022 ein Schuldenabbau in Höhe von 16 Millionen Euro, für 2023 sind weitere zehn Millionen Euro vorgesehen. Insgesamt wurden dann in zehn Jahren (2014 bis 2023) die Verbindlichkeiten um 90,6 Millionen Euro reduziert und gleichzeitig 533 Millionen Euro investiert.

Diese Dynamik, so Jung, sei umso bemerkenswerter, weil sich mit Corona, Ukrainekrieg und Inflation die Rahmenbedingungen "fürchterlich" gestalteten. Doch gerade wirtschaftlich war 2022 "eines der stärksten Jahre der Fürther Nachkriegsgeschichte."

Erfreulich fällt auch die Bilanz bei der Kinderbetreuung aus. In Fürth bekommt jedes Kind einen Betreuungsplatz, weiterhin fließt jeder zweite Euro in die Bereiche Kinder, Schule, Bildung, erklärte das Stadtoberhaupt. Ebenso werde das Radwegenetz weiter ausgebaut, sowie die Zahl der Radabstellplätze, die sich derzeit auf über 1000 beläuft.

Mit Zuwächsen um knapp neun Prozent auf 1693 Photovoltaikanlagen reißt die Solarbilanz "zwar keinen vom Hocker", doch sieht Thomas Jung hierfür vor allem die gesetzlichen Vorgaben als großes Hindernis. Dennoch erwartet der Rathauschef in den kommenden Jahren enorme Steigerungen, nicht zuletzt, weil große Unternehmen im Rahmen der Fürther Solaroffensive die Errichtung von weiteren, leistungsstarken Photovoltaikanlagen auf ihren Dächern angekündigt haben.

Auch im jüngst angebrochenen Jahr soll die "wirtschaftliche Erfolgsstory" weitergeführt werden. So freut sich Jung schon auf das im Frühjahr 2023 geplante Ende der umfangreichen Sanierung des Bahnhofsgebäudes und das für Mai terminierte Richtfest für den Erweiterungsbau am Klinikum. Noch in den kommenden Wochen wird der Ankauf von rund elf Hektar durch die Stadt im Gewerbegebiet Golfpark über die Bühne gehen, während die grundlegende Sanierung des Kaiserplatzes in wenigen Monaten starten soll.

Endlich soll in 2023 auch die neue Feuerwache eingeweiht werden und das Hotel an der Stadthalle seinen Betrieb aufnehmen. 

Auf "harte Zeiten" hat Jung schon mal die Bevölkerung in Burgfarrnbach eingestimmt. Die Sanierung der Würzburger Straße müsse in dem westlichen Stadtteil "unbedingt angegangen werden", auch wenn es für die Bürgerinnen und Bürger mit vielen Einschränkungen verbunden ist. 

Die Stadt wird auch in den nächsten Jahren am Kurs des maßvollen Wirtschaftens, des Schuldenabbaus und der Politik der Nachhaltigkeit festhalten. Dennoch wird weiter in für die Entwicklung der Stadt wichtige Vorhaben und letztlich in mehr Lebensqualität investiert.

Der Blick geht positiv nach vorn, die finanzpolitische Stabilität ermöglicht weiterhin Kita-Ausbau und Schulsanierungen. Große Feste wie die Kirchweih können auch in 2023 gefeiert werden und die Konflikte rund um den Fürther Markt bezüglich Kirchweih und Weihnachtsmarkt sollen beigelegt werden.

 

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