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20.7.2021 - Bauprojekte

Erstes klimaneutrales Baugebiet in der Stadt

Am Reichsbodenfeld zwischen Unterfürberg, Dambach und Südwesttangente gehen Klimaschutz und Schaffung von Wohnraum Hand in Hand. Auf dem rund 12,6 Hektar großen Areal entsteht Fürths erstes klimaneutrales Baugebiet mit 310 Wohneinheiten. Grundlage für die Bebauung bildet ein innovatives, nachhaltiges und CO2-neutrales Energiekonzept zur Wärme- und Stromversorgung.

Oberbürgermeister Thomas Jung (li.), Baureferentin Christine Lippert und infra-Chef Marcus Steurer stellten die Pläne für das klimaneutrale Wohngebiet am Reichsbodenfeld vor. Im Hintergrund der Grünstreifen an der ehemaligen Offizierssiedlung in Dambach. Foto: Ebersberger

Das sei bislang "einzigartig" für die Kleeblattstadt, erklärte Oberbürgermeister Thomas Jung im Rahmen eines Pressegespräches vor Ort. Das vom städtischen Baureferat, der infra fürth und den drei wesentlichen Bauträgern Evangelisches Siedlungswerk (ESW), Mauss Bau und BPD Immobilienentwicklung ausgearbeitete ökologische Konzept sieht Photovoltaikanlagen auf den Dächern, ein Biomethan-Blockheizkraftwerk (BHKW), Pelletkessel und Erdgas vor. Die Versorgung mit Strom und Wärme ist somit eigenständig.

Die gesamte Energieversorgung sei CO2-neutral, berichtet Marcus Steurer. "Wir produzieren hier mehr Strom als wir verbrauchen", so der infra fürth-Geschäftsführer. Darüber hinaus werde mit verschiedenen Ladesäulen für Fahrräder und Pkw eine Infrastruktur für Elektromobilität geschaffen. 
Die bauliche Nutzung orientiert sich an der bestehenden, kleinteiligen Bebauung. Doppelhaushälften, Reihenhäuser beziehungsweise sogenannte Kettenhäuser mit nicht einsehbaren Terrassen und Gärten werden durch viergeschossige Mehrfamilienhäuser entlang der Breslauer Straße ergänzt. Diese dienen auch als Lärmschutz. Rund 20 Prozent beträgt der Anteil an Sozialem Wohnungsbau.Der an die ehemalige Offizierssiedlung angrenzende Grünstreifen wird erhalten, in der Wohnsiedlung wird zudem eine öffentliche Grünanlage entstehen. Spielplätze sowie ein Bolzplatz sind ebenfalls vorgesehen.
Alles in allem entsteht ein "hochattraktives und vor allem ökologisches Wohnviertel mit ausgewogener Bebauungsmischung", so Baureferentin Christine Lippert.

Baubeginn soll im Herbst 2022 sein.

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