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9.6.2022 - Solarstadt

Fürth setzt weiter auf die Kraft der Sonne

Die Nutzung und Förderung von Solarenergie steht bei Oberbürgermeister Thomas Jung seit seinem Amtsantritt im Jahr 2002 ganz oben auf der Agenda. Mit einer neuen Solaroffensive soll nun der Einsatz von regenerativer Energie mit Hilfe von Photovoltaikanlagen (PV) und Solarthermie in Fürth weiter forciert werden.

Das Solar- und Gründachkataster der Stadt verrät: Knapp 600 000 Quadratmeter Dachfläche sind zur solaren Energieerzeugung in Fürth geeignet. Foto: Ebersberger

Knapp 20 Jahre nach der Inbetriebnahme des Solarberges, der mittlerweile eine Rendite von neun Prozent abwirft, will die Stadt „nochmal richtig durchstarten“, so OB Jung. Im Fokus stehen dabei die Fürther Dachflächen sowie vorhandene Freiflächen wie etwa im Ortsteil Burgfarrnbach entlang der Bahnlinie. Insgesamt schlummert dort ein Potenzial einer jährlichen Stromerzeugung von 88 Gigawattstunden (GWh). „Damit könnten 20 000 bis 25 000 Haushalte pro Jahr mit Strom versorgt werden“, erklärt das Stadtoberhaupt. Für PV-Anlagen sind noch ausreichend Potenziale vorhanden. Der aktuelle Deckungsgrad – das Verhältnis zwischen solarer Energieerzeugung und dem gesamtbilanziellen Stromverbrauch soll dann von derzeit annähernd vier Prozent auf knapp 15 Prozent im Jahr 2030 steigen. Dies erfordere aber auch einen „kräftigen Zubau“.

Deshalb will der Rathauschef gemeinsam mit dem neuen Solarbeauftragten der Stadt, Dominik Wiehl, im Rahmen der Offensive vor allem Gewerbe- und Industriebetriebe, deren Anteil am jährlichen Stromverbrauch in Höhe von 513 GWh bei 52 Prozent liegt, „motivieren“, PV-Anlagen auf ihren Dächern zu installieren. Beispielhaft lud Jung deshalb zu einem Pressetermin bei der Firma Gmöhling in Stadeln, die auf regenerative Energie setzt und eine 100-Kilowatt-Anlage aufs Firmendach montierte. „Auch wenn zunächst größere Investitionen nötig sind, so wird es sich letztlich lohnen, seinen eigenen Strom zu produzieren“, wirbt der Oberbürgermeister für die alternative Energieerzeugung. Bei Frank Reiser rennt er dabei offene Türen ein, allerdings bemängelt der Gmöhling-Geschäftsführer auch die bürokratischen Hürden auf Bundesebene. Thomas Jung geht da durchaus konform und würde eine „Entbürokratisierung“ zugunsten von mehr Umwelt- und Klimaschutz begrüßen.

Solarbeauftragter Dominik Wiehl und Oberbürgermeister Thomas Jung (v.li.) zu Besuch bei der Stadelner Firma Gmöhling, die schon mit eigenen PV-Anlagen arbeitet. Foto: Ebersberger

Mehr Solaranlagen wünscht sich auch Dominik Wiehl. Knapp 600 000 Quadratmeter Dachfläche sind zur solaren Energieerzeugung geeignet, wie ein Blick auf das Solar- und Gründachkataster zeigt. „Rund 75 Prozent davon sind Potenzialflächen für Photovoltaikanlagen“, weiß der städtische Klimaschutzmanager. Auch Kirchendächer und denkmalgeschützte Gebäude gehören dazu. Wer bei der Stromgewinnung auf erneuerbare Energien setzt, sorgt somit für mehr Klima- und Umweltschutz und trägt dazu bei, dass Fürth sein Ziel, bis spätestens 2040 klimaneutral zu sein, erreicht.

 

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