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5.8.2021 - Stadtnachricht

Zukunftspreis verliehen

Premiere: Zum ersten Mal hat die Stadt Fürth den neu geschaffenen und mit insgesamt 10 000 Euro dotierten Zukunftspreis verliehen.  Geehrt wurden die Preisträgerinnen und –träger 2020, da coronabedingt eine Verleihung im vergangenen Jahr nicht stattfinden konnte.

Der Zukunftspreis wird für besondere Leistungen und Maßnahmen in den Bereichen Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen, Erhalt bzw. Verbesserung der Umweltbedingungen/Nachhaltigkeit, Verbesserung des Wohnumfelds, umweltschonende Mobilität, regenerative Energienutzung, Sicherheit sowie Teilhabe und soziale Unterstützung bedürftiger, älterer und eingeschränkter Menschen im Alltag vergeben.

Oberbürgermeister Thomas Jung mit den Preisträgerinnen und Preisträgern des Zukunftspreises 2020, der coronabedingt erst heuer verliehen werden konnte. Foto: Gaßner

Den Zukunftspreis 2020 hat Oberbürgermeister Thomas Jung im Rahmen einer Feierstunde im kleinen Saal der Stadthalle an fünf Einrichtungen/Privatpersonen/Initiativen überreicht, unter denen das Preisgeld zu gleichen Teilen aufgeteilt wurde:

Der Aktionskreis Families for Future engagiert sich auf außerordentliche Weise in allen Bereichen des Klimaschutzes innerhalb der Stadt Fürth. Die Bürgerinitiative betreibt Aufklärungsarbeit in puncto Klimaschutz für alle Generationen. Es existiert ein bestehendes Aktionsnetzwerk sowie Konzepte für zukünftige Projekte mit Workshops und Info-Veranstaltungen zum Thema Ernährung, Mikroplastik, Solar, Mobilität und Klimaschutz.

„Natürlich geht es auch“ lautet das Motto von Naturfrisörin Brigitte Peiker. In ihrem Salon verwendet sie Naturkosmetik und Pflanzenfarben aus tier- und umweltfreundlichen Herstellungsverfahren, frei von genmanipulierten Inhaltsstoffen. Sie ist ein Vorbild für andere in diesem Handwerk, sich auf natürliche Produkte auszurichten.

Der Unverpackt-Laden Zero Hero heißt mittlerweile „kleegrün“ und war der erste Laden in Fürth, der mit seinem neuartigen, immer populärer werdenden Verkaufskonzept im Hinblick auf Müllvermeidung seine Türen öffnete. Zusätzlich werden dort Kurse, Workshops und Info-Veranstaltungen zum Thema Müllvermeidung angeboten. Er ist ein Ort der Wissensvermittlung und des Austausches, der zum Nachahmen und Mitmachen für alle Generationen einlädt.

Im Waldorfkindergarten werden die Kleinsten der Gesellschaft durch ein ökologisch ganzheitliches Konzept auf das Leben vorbereitet und geprägt. Bereits die Krippenkinder, später auch die Mädchen und Jungen im Kindergarten werden in Projekten an die Themen Nachhaltigkeit, Wiederverwendung, Ressourcenschonung und Umweltverträglichkeit herangeführt.

Das Rikscha-Projekt der United Kiltrunners verbindet die Heranführung von Jugendlichen an das Ehrenamt, die Zusammenführung der Generationen und die Möglichkeit, für Gehbehinderte und Senioren zur Teilhabe an der Gemeinschaft sowie der Teilnahme an Veranstaltungen. Das Projekt trägt zudem zum sozialen Zusammenhalt in der Gemeinschaft bei.

Des Weiteren hat der OB sieben Bewerberinnen und Bewerbern eine Anerkennung (ohne Geldprämie) ausgesprochen:


o    dem Netzwerk Kinderfreundliche Stadt für die Wanderausstellung „Natürlich Umwelt!“ sowie die umweltfreundliche Schulentwicklung


o    Hans Ammon für den Wanderweg im Stadtwald „Von den Wildschweinen zu den Hirschen über Naturdenkmäler“


o    Lavinia Zimmermann für ihr nachhaltige Lieferservice-Unternehmen


o    Michael Rieger für das zukunftsweisende Mobilitätskonzept


o    der Kindertagesstätte Moggerla für die starke Beachtung ökologischer Nachhaltigkeit


o    der Kirchliche Beschäftigungsinitiative für das Projekt Dienstleistungszentrum und


o    der Seniorenstiftung Kemmeter und dem städtischen Altenpflegeheim für das Projekt Innen-Stadt.

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