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19.10.2012 - Stadtnachricht

Hohe Auszeichnung für Helmut Hack

Auch wenn er mit dem Aufstieg in die Bundesliga für ein in der über 1000-jährigen Stadtgeschichte unvergleichliches Erlebnis, ja sogar für ein "emotionales Erdbeben", gesorgt habe, möchte Oberbürgermeister Thomas Jung die Verleihung der goldenen Bürgermedaille an den Präsidenten der Spielvereinigung Greuther Fürth, Helmut Hack, nicht als Auszeichnung für diesen einen Moment verstanden wissen. Sondern vielmehr als Würdigung einer Entwicklung, die 1996 mit der Fusion der Spielvereinigung Fürth und den TSV Vestenbergsgreuth ihren Ausgangspunkt fand. "In 16 Jahren haben Sie seitdem voller Hingabe und Leidenschaft gearbeitet und dabei beinahe Unmögliches geschaffen", sagte das Stadtoberhaupt bei einer Feierstunde, die mit zahlreichen Ehrengästen im Ronhof stattfand.



Oberbürgermeister Thomas Jung überreichte Präsident Helmut Hack die goldene Bürgermedaille der Stadt Fürth und die Urkunde mit der Würdigung seiner Verdienste. Foto: Mittelsdorf

 

Oberbürgermeister Thomas Jung überreichte Präsident Helmut Hack die goldene Bürgermedaille der Stadt Fürth und die Urkunde mit der Würdigung seiner Verdienste. Foto: Mittelsdorf


Eine Zeit, die auch von Rückschlägen geprägt gewesen sei und in der sich Jung immer wieder gefragt habe: "Wie steckt der Mann das weg?" Das häufige knappe Scheitern in buchstäblich letzter Minute vor dem großen Ziel erste Liga, die Behauptungen, dass das Kleeblatt gar nicht aufsteigen wolle, oder immer wieder der aus finanzieller Sicht unvermeidliche Weggang wichtiger Spieler. Geantwortet habe Hack mit Kontinuität, Verlässlichkeit, Fleiß und auch der Prinzipientreue eines "ehrbaren Kaufmanns". Immer sei die Maxime "kein Aufstieg um jeden Preis, kein Leben über die wirtschaftlich tragbaren Verhältnisse" im Vordergrund gestanden.

Umso mehr stelle die Tatsache, dass die Spielvereinung nun erstklassig ist, das Ergebnis einer bemerkenswerten Leistung dar, die auf 16 Jahre harter Arbeit basiere. "Sie haben dieser Stadt Gefühle, Leidenschaft, Stolz und Selbstbewusstsein geschenkt", erklärte der Fürther Rathauschef. Daher freue er sich, ihm die nach der Ehrenbürgerwürde zweithöchste Auszeichnung der Kleeblattstadt verleihen zu dürfen.

Der OB stellte in seiner Laudatio auch den Einsatz von Hacks Ehefrau Karin heraus, die ihm stets den Rücken frei gehalten, gestärkt und sich ebenso in den Dienst des Vereins gestellt habe wie ihr Mann. Der Geehrte betonte in seiner Dankesrede, dass er sowohl von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch den zahlreichen Partnern und Sponsoren des Vereins großartige Unterstützung erhalten habe und er deshalb die Auszeichnung als Würdigung des gesamten Teams des Vereins verstehe.

Hack selbst warf einen Blick zurück und erinnerte an die Anfänge nach der Fusion, die er mit damaligen Präsidenten der Spielvereinigung Edgar Burkhart wagte. Und an damalige Bilanzen. So habe man in der Saison 1995/1996 Zuschauereinnahmen von 180 000 Euro und Einkünfte durch Werbung in Höhe 150 000 Euro verbucht. Heute seien es 4,5 und 5,5 Millionen Euro. Seine größte Freude, erklärte Hack, sei nun – nachdem der Verein lange Jahre vergleichsweise niedrige Zuschauerzahlen aufweisen konnte – wenn er mitteilen könne, das Stadion ist ausverkauft.

In einem flammenden Appell an die Stadtspitze forderte Präsident Hack, nun die Aufbruchsstimmung durch den Aufstieg zu nutzen. Der Motor der Spielvereinigung Greuther Fürth laufe, es gelte nun diesen Rückenwind für alle Bereiche der Stadtentwicklung zu nutzen.

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