27.12.2013 - Stadtnachricht
Sicherheitspreis für Teamarbeit

Seit Jahren darf sich Fürth mit dem Titel sicherste Großstadt im Freistaat schmücken. Die Spitzenposition auch künftig zu erhalten, ist nach wie vor eines der wichtigen Ziele im Rathaus. Um die Bürgerinnen und Bürger für die Themen öffentliche Sicherheit und Kriminalprävention noch stärker zu sensibilisieren, wird alle zwei Jahre ein Sicherheitspreis für beispielhaftes Engagement auf diesem Gebiet verliehen. Die Wahl der Jury fiel diesmal auf das Projekt „PS-Teamplayer – Gewaltprävention ist Teamarbeit“.

OB Thomas Jung, Polizeichef Peter Messing und Norma-Niederlassungsleiter Christoph Hegen gratulierten Hauptkommissar Karheinz Machowetz, Sozialpädagogin Katharina Birkel und Heidemarie Eichler-Schilling zum Sicherheitspreis. Foto: Gaßner

OB Thomas Jung, Polizeichef Peter Messing und Norma-Niederlassungsleiter Christoph Hegen gratulierten Hauptkommissar Karheinz Machowetz, Sozialpädagogin Katharina Birkel und Heidemarie Eichler-Schilling zum Sicherheitspreis. Foto: Gaßner

Die gemeinsame Aktion der Einrichtung „Perspektiven für junge Menschen und Familien“ und der Jugendarbeitsgruppe der Polizei zielt darauf ab, Gewalt im schulischen Umfeld zu verhindern. In der Praxis kommt dazu ein Team aus Polizisten und Sozialarbeitern einen Vormittag in die Schulen, um die Sechs- bis Neuntklässler auf spielerische Art und Weise mit Kooperations-, Bewegungs-, Aktions- und Planspielen für das Thema Gewalt zu sensibilisieren. Um individuell und flexibel auf die unterschiedlichen Bedürfnisse eingehen zu können, erhalten die Klassen vorab einen Fragebogen, auf dem auf gewünschte Schwerpunktthemen wie zum Beispiel Mobbing hingewiesen werden kann.

Über 100 Klassen haben das Angebot seit März 2009 genutzt, wie Kriminalhauptkommissar Karlheinz Machowetz und Heidemarie Eichler-Schilling von der Einrichtung „Perspektiven für jungen Menschen und Familien“ bei der Preisverleihung im Rathaus berichten. Allein im vergangenen Jahr wurden 25 Trainingseinheiten angeboten, die jeweils 200 Euro kosten. Die Siegerprämie von 1500 Euro, die das Unternehmen Norma spendete, soll dazu verwendet werden, das Angebot auch in Zukunft durchführen zu können.

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