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30.10.2014 - Stadtnachricht

Als Polizeiautos noch ein „FÜ“ trugen…

Die Empörung in der Fürther Bevölkerung war groß, als die Stadtpolizei vor 40 Jahren verstaatlicht wurde. Der Grund war nicht etwa, dass fortan der Freistaat Bayern oberster Dienstherr war. Nein, was die Fürther so in Rage brachte, war der Umstand, dass ab diesem Zeitpunkt alle Polizeiautos ein „N“ anstatt des „FÜ“ auf dem Nummernschild tragen mussten.

Auch 40 Jahre nach der Verstaatlichung der Stadtpolizei prangt das Schild

Auch 40 Jahre nach der Verstaatlichung der Stadtpolizei prangt das Schild "Polizeiwache" über dem ehemaligen Büro der Dienststelle im Rathaus.
Foto: Wunder

An diese und viele weitere lustige Anekdoten – Welche Stadt etwa leistet sich schon einen eigenen Wasserwerfer, nur um damit die Wiese im Stadtbad zu wässern? – erinnerten sich zahlreiche ehemalige Stadtpolizisten, die Oberbürgermeister Thomas Jung anlässlich dieses Jubiläums gemeinsam mit Vertretern der Fürther Polizei und des Stadtrates zu einem Empfang ins Rathaus geladen hatte.

Wilfried Dietsch (Fürther Polizeichef a.D.), Peter Messing (Fürther Polizeichef) (v.li.) und OB Jung (re.) tauschten mit ehemaligen Stadtpolizisten Erinnerungen aus. Foto: Wunder

Wilfried Dietsch (Fürther Polizeichef a.D.), Peter Messing (Fürther Polizeichef) (v.li.) und OB Jung (re.) tauschten mit ehemaligen Stadtpolizisten Erinnerungen aus. Foto: Wunder

In einem Streifzug durch die Geschichte der Stadtpolizei brachte der ehemalige Fürther Polizeichef Wilfried Dietsch so einiges an Unbekanntem oder Vergessenem ans Tageslicht: So gab es in der Stadt etwa bereits 1948 die erste Hundestaffel oder ein Jahr später an der Kreuzung Jakobinen-/Nürnberger Straße die erste Ampel.

Jung betonte, dass von Fürth aus „viel entwickelt wurde, etwa in Sachen Prävention oder Jugendarbeit.“ Er wies auch darauf hin, dass der Titel „Sicherste Großstadt Deutschlands“, den die Kleeblattstadt seit Jahren trägt, „Ergebnis kontinuierlicher Aufbauarbeit auch schon durch die Stadtpolizei ist.“ Dies konnte Dietsch auch belegen: „Bereits in den Jahren 1968, 1969 und 1970 war in den Fürther Nachrichten nachzulesen, dass wir in Fürth die höchste Aufklärungsrate hatten, nämlich 75 Prozent. Bundesweit lag der Durchschnitt bei gerademal 54 Prozent.“

Letztendlich, resümierte der Rathauschef, sei die Verstaatlichung vernünftig gewesen, weil sie die Kommunen finanziell erheblich entlastet habe. „Stadt und Polizei pflegen seitdem ein kommunales Miteinander, das optimal ist“, lobte Jung und sagte anschließend Dank, „dass es Menschen gibt, die einen Beruf ergreifen, der einem so viel abverlangt, und nicht selten das eigene Leben gefährdet.“ 

 

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