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11.4.2014 - Stadtnachricht

Positive Ergebnisse bei Töchtern

Das Finanzreferat hat dieser Tage den neunten Beteiligungsbericht der Stadt Fürth vorgelegt. Er umfasst die Jahre 2008 bis 2012 und zeigt die Porträts der insgesamt 27 Unternehmen und Gesellschaften, an denen die Kommune im Jahr 2012 oder in den vorangegangenen vier Jahren mit mindestens fünf Prozent beteiligt war, sowie die Sparkasse Fürth.

Die Beteiligungen der Stadt Fürth an Unternehmen weist eine positive Entwicklung auf. Das zeigt ein Bericht über die Jahre 2008 bis 2012.

Die Beteiligungen der Stadt Fürth an Unternehmen weist eine positive Entwicklung auf. Das zeigt ein Bericht über die Jahre 2008 bis 2012.

Insgesamt haben die Tochterunternehmen, bei denen – die Sparkasse nicht mitgerechnet – etwa 2800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind, im Jahr 2012 rund 665 Millionen Euro Einnahmen erwirtschaftet, wie Finanzreferentin Stefanie Ammon bei der offiziellen Vorstellung erklärte. Ihr konsolidierter Schuldenstand belief sich auf rund 211 Millionen Euro. Dem stand ein konsolidiertes Netto-Anlagevermögen von etwa 359 Millionen Euro gegenüber.

"Die Töchter stehen zu Unrecht nicht im Fokus der Öffentlichkeit", sagte Oberbürgermeister Thomas Jung. Denn mit ihren Ergebnissen könne man "sehr zufrieden" sein. Die schönste Entwicklung, so das Stadtoberhaupt, habe wohl das Klinikum verzeichnet, das nach schwerer Krise nun stabil schwarze Zahlen schreibe. "Allerdings muss man immer mit Rückschlägen rechnen", schätzt Jung die Lage realistisch ein, "die Krankenhäuser in Deutschland sind chronisch unterfinanziert und die Gewinne der Einrichtung sind durch tarifliche Gehaltserhöhungen bedroht."
Auch mit der Entwicklung der infra zeigte sich Jung sehr zufrieden. "Von Ausbluten kann keine Rede sein", betonte er, im Gegenteil: "Der Partner Bayernwerk spricht von der infra immer als 'Perle der Beteiligungen'." Betrug der Jahresüberschuss der infra-Holding im Jahr 2008 zwei Millionen Euro, lag er 2012 bei rund 4,5 Millionen Euro.

Ziel bei den Töchtern, betonte Ammon, dürfe aber nicht eine Gewinnmaximierung sein. "Vielmehr muss im Konzern-Portfolio ein ganz wesentlicher Fokus darauf liegen, dass die erbrachten öffentlichen Leistungen zu sozial gerechtfertigten, aber ebenso finanziell tragfähigen Preisen bzw. Entgelten angeboten und nachgefragt werden." In dieser Balance aus öffentlichem Auftrag einerseits und der gleichzeitigen Notwendigkeit, den Unternehmen ihre Ertrags- und Finanzkraft zu erhalten und dabei ebenso die Handlungs- und Gestaltungsfähigkeit des städtischen Haushalts zu sichern, liege eine außerordentlich hohe Herausforderung. Das vom Beteiligungsmanagement der Stadt unter Federführung von Christian Wolf erstellte 351 Seiten starke Werk ist laut Ammon "an Transparenz nicht zu überbieten" und gehe weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus.

Zudem greifen nun für alle städtischen GmbHs, soweit sie der Stadt allein oder mehrheitlich gehören, sowie für das Klinikum die vom Stadtrat beschlossenen Grundsätze guter Unternehmensführung und Beteiligungssteuerung. Hierzu zählt auch, dass jährlich Zielvereinbarungen geschlossen werden. Die Wirtschaftspläne sind bereits ab 2014 und künftig auch die Quartalsberichte alle nach der gleichen Struktur aufgebaut – ein wichtiger Schritt auch in der "aktiven Mandatsträgerbetreuung", wie Wolf erläuterte. Denn so sei es für Stadträte in den Aufsichtsgremien leichter, die Zahlen stadteinheitlich einzuordnen. "Wir sehen unsere Aufgabe darin, steuernd zu begleiten, auch im Sinne einer Beratungsfunktion für die Unternehmen", betonte er.

Der Beteiligungsbericht kann unter "Downloads" im rechten Bereich dieser Seite angesehen und heruntergeladen werden.
 

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